Häufige Fragen
Über die App
Allgemeine Fragen zur BayernHistoryApp
1.A — Hintergrund und Förderung 10 Fragen
1.A.1 Was ist die BayernHistoryApp?
Die BayernHistoryApp ist die zentrale digitale Plattform für bayerische Geschichte und Geschichten. Sie steht allen kostenfrei und werbefrei zur Verfügung und versteht sich als digitale Heimatkunde — vom Ortsführer über den Naturführer bis zum Museumsführer.
1.A.2 Wer steht hinter der BayernHistoryApp?
Die BayernHistoryApp wird vom Verein dieKunstBauStelle e. V. mit Sitz in Landsberg am Lech getragen. Die Plattform steht unter der Schirmherrschaft der Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner, und wird wissenschaftlich begleitet.
1.A.3 Ist die App kostenlos?
Ja, die App ist für alle Nutzerinnen und Nutzer vollständig kostenfrei und werbefrei.
1.A.4 Wie ist die App entstanden?
Das Projekt BayernHistory wurde 2019 von Wolfgang Hauck initiiert und gemeinsam mit dem Verein dieKunstBauStelle e. V. realisiert. Am 1. Mai 2023 wurde die App veröffentlicht. Eine ausführliche Entstehungsgeschichte finden Sie unter „Über uns“ → „Geschichte der App“.
1.A.5 Was unterscheidet die BayernHistoryApp von anderen Geschichts-Apps?
Die BayernHistoryApp ist einzigartig, weil sie unterschiedlichste Themen bündelt. Sie ist keine Wander- oder Fahrrad-App, sondern fokussiert sich auf Geschichte und Geschichten — persönlich, individuell, aber immer im großen Kontext Bayerns.
1.A.6 Funktioniert die App außerhalb Bayerns? Wie hängt sie mit berlinHistory zusammen?
Die BayernHistoryApp ist inhaltlich für Bayern konzipiert. Die integrierte Karte bildet jedoch die ganze Welt ab — eine geografische Begrenzung gibt es nicht. Die App ist Teil einer Plattform-Familie: berlinHistory ist die ursprüngliche App-Konzeption, weitere Apps gibt es für Brandenburg, Frankfurt am Main, das Grüne Band und Bayern. Der Verein dieKunstBauStelle e. V. hat aus eigener Initiative die App für Bayern aufgebaut und arbeitet als Plattformpartner mit berlinHistory zusammen.
1.A.7 Welche Vorteile bietet die zentrale BayernHistoryApp gegenüber einzelnen Apps oder Insellösungen?
Mit einer einzigen App, die einmalig heruntergeladen wird, erhalten Nutzerinnen und Nutzer Zugang zu allen Themenbereichen. Über Querverbindungen zwischen den Themen ergibt sich eine deutliche Ausweitung der erreichten Zielgruppen — wer die App in einem Museum nutzt, ist beim Wandern oder in einer fremden Stadt automatisch mit der gesamten bayerischen Kultur verbunden. So erhalten auch kleine Initiativen, Orte und Dörfer eine Sichtbarkeit auf Augenhöhe mit allen anderen.
1.A.8 Wie steht die BayernHistoryApp im Vergleich zu anderen Bayern-Apps wie „erlebe Bayern“ oder „Lauschtour“?
Es gibt verschiedene Apps, die auf kleine Touren oder Audioguides abgestimmt sind. Keine erreicht jedoch den Umfang an Verbreitung, an Themenvielfalt und an qualifizierten Artikeln wie die BayernHistoryApp. Apps wie „erlebe Bayern“ oder „Lauschtour“ sind im Umfang eingeschränkter, in der Struktur starrer und vor allem ohne den umfangreichen Kontext, der die Geschichte mit ihren vielen Aspekten abbildet.
1.A.9 Warum ist Ilse Aigner erst seit Mai 2026 Schirmherrin, während die Grußworte aus dem Jahr 2023 datieren?
Die Plattform startete 2019 als LandsbergHistoryApp — lokal entwickelt für Landsberg am Lech und die umliegende Region. Am 1. Mai 2023 wurde sie als BayernHistoryApp veröffentlicht; aus dieser Phase stammen die Grußworte von Staatsminister Markus Blume und dem damaligen Bezirkstagspräsidenten Josef Mederer. Bis 2026 hat sich die App systematisch erweitert, immer mehr staatliche Institutionen nutzen sie aktiv. Eine zusätzliche Förderung aus dem Kulturfonds Bayern 2026 erweitert ihre zentrale Bedeutung als digitale Heimatkunde Bayerns. Mit Mai 2026 übernahm die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner, die Schirmherrschaft.
1.A.10 Wie wird die BayernHistoryApp finanziert?
Die BayernHistoryApp wird durch öffentliche Förderung auf mehreren Ebenen getragen. Die Grundförderung für technische Infrastruktur und Betrieb erfolgt durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, den Bezirk Oberbayern, den Landkreis Landsberg am Lech und die Stadt Landsberg am Lech. Eine weitere Förderung aus dem Kulturfonds Bayern 2026 erweitert die App als zentrale digitale Heimatkunde. Einzelne Themenbereiche werden zusätzlich durch thematische Förderungen ermöglicht — etwa NS-Erinnerungsorte durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) und den Bezirk Oberbayern, partizipative Geschichtsvermittlung durch den Fonds Soziokultur auf Bundesebene und die Pilotphase „Erzähl doch mal“ 2025 durch den Bayerischen Demenzfonds. Auf regionaler und lokaler Ebene akquirieren einzelne Akteurinnen und Akteure eigene Förderungen — etwa über LEADER- und LAG-Programme.
1.B — Inhalte und Themen 8 Fragen
1.B.1 Welche Themenbereiche bietet die App?
Die App umfasst aktuell acht Themenbereiche: BayernHistory (Hauptbereich), NS-Erinnerungsorte in Bayern, Jüdisches Leben in Geschichte und Gegenwart, Werkstatt Bayern, Hörpfade, Bahnpark Augsburg, Gasthäuser und Brauereien sowie Erzähl doch mal.
1.B.2 Wie aktuell sind die Inhalte?
Alle Inhalte werden laufend aktualisiert. Sich häufig ändernde Daten wie Museumsöffnungszeiten geben wir nicht selbst an, sondern verweisen auf die jeweiligen Webseiten.
1.B.3 Warum gibt es mehrere Themenbereiche statt einer einzigen Sammlung?
Die Themenbereiche ermöglichen einen klaren Fokus, eine eigene Gestaltung und gezielte Nutzung — etwa als App für ein Museum. Manche Themen sind so umfangreich, dass sie eine Karte überfrachten würden.
1.B.4 Wo finde ich die Quellen zu den Inhalten?
Quellenangaben finden Sie in der Regel unter dem jeweiligen Beitrag. Die Angaben sind zugunsten der Lesbarkeit verkürzt — bei Interesse teilen wir Ihnen vertiefende Quellenhinweise gerne mit.
1.B.5 Was bietet der Themenbereich „Gasthäuser und Brauereien“ für die bayerische Wirtshauskultur?
Der Themenbereich „Gasthäuser und Brauereien“ macht die identitätsbildende Wirkung historischer Gastwirtschaften und Brauereien sichtbar und erlebbar. Über vertiefende Interviews und Rundgänge in den Wirtshäusern schlagen wir die Brücke aus der Geschichte in die Gegenwart — Gastwirtinnen, Gastwirte, Brauerinnen und Brauer kommen als Zeitzeuginnen und Zeitzeugen selbst zu Wort.
1.B.6 Welche Themen, Orte und Suchbegriffe gibt es im Register der App?
In der App können Sie über das Register und die Volltextsuche zahlreiche Themen, Orte, Personen und Stichwörter recherchieren. Die Inhalte umfassen kreisfreie Städte, Landkreise, einzelne Gemeinden, Themenfelder wie Aussichtspunkte, Brücken, Brunnen, Burgen, Friedhöfe, Industrie, Kirchen, Klöster, Wirtshäuser und Brauereien, Mühlen, Schlösser sowie spezielle Themenbereiche wie das jüdische Leben, NS-Erinnerungsorte, der Sprachatlas Bayern und Persönlichkeiten der bayerischen Geschichte.
1.B.7 Worum geht es in den einzelnen Themenbereichen der App?
Die BayernHistoryApp bündelt acht Themenbereiche unter einem Dach. Jeder Bereich hat einen eigenen Schwerpunkt und ist redaktionell eigenständig. BayernHistory ist der zentrale Bereich für lokale und regionale Geschichte aller Art. NS-Erinnerungsorte in Bayern widmet sich Gedenkorten und Erinnerungskultur zur NS-Zeit. Jüdisches Leben in Geschichte und Gegenwart dokumentiert das jüdische Erbe in Bayern. Werkstatt Bayern macht Theater, Performance und Soziokultur sichtbar. Hörpfade sind vertonte Rundgänge in Kooperation mit dem Bayerischen Volkshochschulverband. Bahnpark Augsburg widmet sich der Eisenbahn-Geschichte. Gasthäuser und Brauereien macht die bayerische Wirtshaus- und Braukultur erlebbar. Erzähl doch mal sammelt persönliche Geschichten und Zeitzeugenberichte — auch für den Dialog der Generationen.
1.B.8 Welche Regionen Bayerns deckt die BayernHistoryApp ab?
Die BayernHistoryApp deckt alle sieben Regierungsbezirke Bayerns ab — Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz, Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken und Schwaben. Inhalte gibt es aus Franken, Schwaben und Altbayern in über 60 Gemeinden.
1.C — Bedienung 7 Fragen
1.C.1 Wo kann ich die App herunterladen?
Die App ist im Apple App Store und bei Google Play kostenfrei erhältlich. Auf der Startseite www.BayernHistory.de finden Sie die direkten Links.
1.C.2 Wie finde ich Inhalte in meiner Region?
Über die Kartenansicht direkt am gewünschten Ort oder über das Register durch Eingabe des Ortsnamens.
1.C.3 Kann ich Inhalte für später speichern?
Nicht direkt. Idealerweise machen Sie einen Screenshot des Beitrags.
1.C.4 Wie funktioniert die Kartenansicht?
In der Kartenansicht sehen Sie Ihren Standort und die Inhalte als Pins. Die Farbe der Pins zeigt den Themenbereich. Über Filter können Sie auswählen, welche Bereiche angezeigt werden.
1.C.5 Wie kann ich die App im Auto nutzen?
Die App eignet sich besonders für Fahrgäste. Achten Sie auf die Verkehrssicherheit und nutzen Sie die App nicht selbst während des Fahrens.
1.C.6 Funktioniert die App auch im Ausland?
Ja. Die App funktioniert weltweit — Sie können sie überall öffnen und nutzen. In der Karte finden Sie überall Einträge, soweit Inhalte vorhanden sind. Erste Einträge außerhalb Bayerns gibt es bereits, etwa in Wien oder Venedig.
1.C.7 Sind die Inhalte mehrsprachig?
Die Beiträge sind grundsätzlich auf Deutsch und Englisch verfügbar. Die Übersetzung aller Beiträge ist eine laufende Aufgabe.
1.D — Technik 5 Fragen
1.D.1 Auf welchen Geräten läuft die App?
Die App ist für iOS (iPhone, iPad) und Android (Smartphones, Tablets) verfügbar. Sie kann über den Apple App Store und Google Play heruntergeladen werden.
1.D.2 Brauche ich eine Internetverbindung, um die App zu nutzen?
Grundsätzlich ja. Für Rundgänge im Wald und in der Natur haben wir jedoch eine Download-Funktion integriert, mit der Sie diese Touren auch ohne Internetverbindung nutzen können.
1.D.3 Werden meine Standortdaten gespeichert?
Nein. Die Standortabfrage dient ausschließlich dazu, Ihnen interessante Einträge in Ihrer Nähe anzuzeigen. Die Daten werden weder gespeichert noch übertragen.
1.D.4 Wie groß ist der Speicherbedarf?
Die Installation benötigt unter 20 MB. Die Download-Version für Offline-Touren kommt auf etwa 120 MB und kann jederzeit gelöscht werden, ohne die App zu deinstallieren.
1.D.5 Was bietet die App technisch Besonderes?
Die BayernHistoryApp bietet besondere Funktionen wie eine Vorher-Nachher-Kamera, mit der Sie historische Aufnahmen direkt mit dem heutigen Standort vergleichen können — ein eindrucksvolles Erlebnis der Geschichtsvermittlung vor Ort.
1.E — Service und Hilfe 3 Fragen
1.E.1 Kann ich Fehler in den Inhalten melden?
Ja. In jedem Beitrag finden Sie rechts oben drei Punkte. Über diese können Sie uns eine direkte E-Mail zur Korrektur senden.
1.E.2 Kann ich in der BayernHistoryApp Werbung schalten?
Nein. Die BayernHistoryApp ist werbefrei und bietet keine Möglichkeit für Werbung oder vergleichbare Marketing-Vorhaben in der App. Das ist bewusst so gewollt — und auch der Hintergrund, warum die App öffentlich gefördert wird. Werbung kann jedoch auf Flyern, in Broschüren oder in Magazinen zur App platziert werden.
1.E.3 Meine App zeigt einen alten Datenbestand. Woran kann das liegen?
Wenn Sie die Download-Funktion für Wald- oder Naturrundgänge genutzt haben, wird automatisch auch der Hintergrund der gesamten Karte mit gespeichert. Dieser verändert sich dann nicht mehr. Löschen Sie die heruntergeladene Offline-Version, und Sie haben wieder den aktuellen Datenbestand vorliegen.
Mitwirken
Wege zur Mitwirkung und Mitgestaltung
2.A — Wer und Wie 6 Fragen
2.A.1 Wer kann an der BayernHistoryApp mitwirken?
Mitwirken können alle, die fundiertes Wissen oder Materialien zur lokalen und regionalen Geschichte Bayerns einbringen möchten — Heimatforscherinnen und Heimatforscher, Ortschronistinnen und Ortschronisten, Stadt- und Gemeindearchive, Heimatvereine, Museen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie engagierte Einzelpersonen.
2.A.2 Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
Die Voraussetzungen hängen davon ab, in welchem Bereich Sie sich einbringen möchten. Das klären wir in einem Gespräch — thematisch, inhaltlich oder mit Blick auf Medienproduktion.
2.A.3 Wie kann ich konkret anfangen?
Schreiben Sie uns eine E-Mail mit Ort, Thema und Ihrem Interesse. Wir melden uns für eine erste Kontaktaufnahme und ein Kennenlernen.
2.A.4 Mit wem kann ich Kontakt aufnehmen?
Schreiben Sie an die Redaktion oder Projektleitung — Sie erreichen uns direkt unter den Kontaktangaben auf der Webseite.
2.A.5 Wie lange dauert die Veröffentlichung eines Beitrags?
Wenn ein Beitrag geprüft und fertig ist, ist er innerhalb eines Tages online.
2.A.6 Gibt es Fristen oder Liefertermine?
Nein, außer wir vereinbaren für bestimmte Themen einen Veröffentlichungszeitpunkt — etwa zu einem Jubiläum oder einer Auftaktveranstaltung.
2.B — Inhalte und Material 7 Fragen
2.B.1 Was kann ich beitragen?
Alle Inhalte mit Bezug zur Geschichte und zu den Geschichten Bayerns — Texte, Bilder, Audioaufnahmen, Videos, Quellen, Dokumente. Vom einzelnen Beitrag zu einem Ort bis hin zur Mitgestaltung eines Themenbereichs.
2.B.2 Kann ich später Änderungen an meinen Beiträgen vornehmen?
Ja. Da wir das CMS pflegen, können Sie uns jederzeit Änderungen oder Korrekturen senden, die wir umgehend einarbeiten.
2.B.3 Welche Bilder oder Materialien darf ich beitragen?
Sie können alle Materialien beitragen, zu denen Sie die Rechte haben oder die frei von Rechten sind. Auch Materialien Dritter sind möglich, wenn Sie deren ausdrückliche Erlaubnis zur Verwendung in der App haben.
2.B.4 Gibt es eine Mindestanzahl an Beiträgen?
Bezogen auf einen Ort empfehlen wir für eine erste Veröffentlichung etwa zehn Beiträge. Damit lassen sich viele Aspekte einer Stadt oder eines Ortes abbilden — eine gute Basis für eine Auftaktveranstaltung oder Pressearbeit.
2.B.5 Kann ich auch nur einen einzigen Beitrag liefern?
Ja. Sie können jederzeit Einzelbeiträge oder einzelne Themen liefern. Es gibt keine Begrenzung — weder nach unten noch nach oben.
2.B.6 Was ist ein eigener Themenbereich oder Layer?
Ein Themenbereich ist eine eigene Abteilung der App mit eigenem Schwerpunkt, eigenen Pin-Farben und eigener Gestaltung. Beispiele sind „NS-Erinnerungsorte“, „Jüdisches Leben“ oder „Bahnpark Augsburg“. Ein eigener Themenbereich kann von einer Institution mit umfassendem Thema betrieben werden.
2.B.7 Wie unterscheidet sich „Beitrag liefern“ von „eigenen Themenbereich gestalten“?
Ein eigener Themenbereich ist aufwändig in der Einrichtung und wird in der Regel von einer Institution oder von der Redaktion zu einem umfassenden Thema erstellt. Beiträge sind die einzelnen Artikel zu Standorten oder Inhalten innerhalb eines Themenbereichs.
2.C — Rechte und Vereinbarungen 7 Fragen
2.C.1 Werde ich als Autorin oder Autor genannt?
Ja. Jeder Beitrag enthält grundsätzlich die Angabe zur Autorin oder zum Autor sowie zur Bearbeitung.
2.C.2 Wem gehören die Rechte an meinen Beiträgen?
Alle Rechte bleiben bei den jeweiligen Urheberinnen und Urhebern. Sie erteilen uns das Recht zur Nutzung in der BayernHistoryApp.
2.C.3 Was passiert, wenn ich Bilder von Dritten verwenden möchte?
Bitte klären Sie die Rechte vorher ab. Wir können nur Materialien verwenden, die frei von Rechten sind oder bei denen ausdrücklich das Recht zur Veröffentlichung in unserer App erteilt wurde.
2.C.4 Können wir als Verein oder Institution die App auch für unsere Zwecke nutzen?
Ja. Als Institution können Sie in einem bestehenden Themenbereich Ihre Inhalte platzieren. Bei Museen und größeren Einrichtungen ist es naheliegend, einen eigenen Themenbereich einzurichten und selbst zu betreiben — Beispiel ist der Bahnpark Augsburg.
2.C.5 Gibt es eine Mitwirkenden-Vereinbarung?
Je nach Form der Beteiligung gibt es grundlegende Vereinbarungen — zu redaktioneller Arbeit, Recherche, Rechten und ethischen Standards. Als öffentlich geförderte Plattform sind wir an die Einhaltung demokratischer Grundwerte gebunden.
2.C.6 Werden meine Daten als Mitwirkende veröffentlicht?
Ihre Daten als Mitwirkende werden veröffentlicht, jedoch in Absprache mit Ihnen — mit oder ohne Funktionsbezeichnung. Der Kontakt mit Autorinnen und Autoren erfolgt in der Regel über die Redaktion.
2.C.7 Was geschieht mit meinen Beiträgen, wenn ich nicht mehr mitwirke?
Die Beiträge bleiben grundsätzlich in der App bestehen, außer Sie wünschen eine Löschung oder Änderung. Das ist nach Vereinbarung möglich.
2.D — Begleitung und Vergütung 6 Fragen
2.D.1 Werde ich für meine Mitwirkung bezahlt?
Wir haben ein festes Redaktionsteam für die Überarbeitung und Kontrolle der Beiträge. Einzelne Projektbereiche werden durch Förderungen finanziert — dort gibt es Honorare oder Mitarbeitsentgelte. Das hängt vom Thema, Themenbereich und Umfang ab. Wir klären das in einem Gespräch.
2.D.2 Wer prüft meine Beiträge?
Beiträge werden formal von der Redaktion und dann mit Einbezug von Fachberaterinnen und Fachberater geprüft. Zusätzlich nutzen wir selbst optimierte KI-Tools für Lesbarkeit, Verständlichkeit und Barrierefreiheit. Die Ergebnisse besprechen wir mit Ihnen.
2.D.3 Bekomme ich Schulung oder Einarbeitung?
Ja. Wir führen eine Einweisung und Schulung durch — zu redaktionellem Format, Textstil und Bildformaten. Im Rahmen von P-Seminaren bieten wir gemeinsame Zoom-Schulungen an, und wir stellen Schulungsvideos zur Verfügung.
2.D.4 Wie technisch versiert muss ich sein?
Es sind keine technischen Voraussetzungen erforderlich. Sie schreiben Ihre Texte oder liefern Bildmaterial — wir kümmern uns um die Übertragung in unser CMS-System und alles Weitere.
2.D.5 Brauche ich besondere Software?
Nein. Sie brauchen keine besondere Software und keine spezielle technische Ausstattung.
2.D.6 Wie pflege ich Inhalte ein?
Alle Beiträge und Medien werden von unserem Redaktionsteam in das CMS-System übertragen. Das sorgt für die Sicherheit und Konsistenz aller Einträge.
Für Gemeinden
Kooperationen mit Städten und Gemeinden
3.A — Was und Beispiele 4 Fragen
3.A.1 Was bedeutet eine Kooperation mit der BayernHistoryApp für unsere Gemeinde?
Eine Kooperation umfasst die Nutzung der BayernHistoryApp für die Veröffentlichung und Bereitstellung von Materialien und Medien Ihrer Gemeinde sowie die Regelung der Rechte und der Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Verein.
3.A.2 Wie können wir uns die App vorstellen, bevor wir uns entscheiden?
Sie können die App jederzeit kostenfrei herunterladen und alle bestehenden Einträge erkunden. Auf Wunsch erstellen wir auch ein bis zwei Probeeinträge speziell für Ihre Gemeinde, damit Sie einen konkreten Eindruck mit lokalem Bezug gewinnen.
3.A.3 Können wir Beispiele aus anderen Gemeinden sehen?
Ja. Stand Mai 2026 sind über 600 Einträge in der App verfügbar, die als Referenz und Beispiel anderer Gemeinden eingesehen werden können.
3.A.4 Wer hat schon mit Ihnen kooperiert?
Stand Mai 2026 finden Sie über 60 Gemeinden und Städte in der App, dazu institutionelle Partner wie der Bahnpark Augsburg, der Bayerische Rundfunk, der bvv (Bayerischer Volkshochschulverband) sowie Landwirtschaftsämter. Eine vollständige Übersicht finden Sie im Register der App.
3.B — Konditionen und Vertrag 9 Fragen
3.B.1 Welche Kosten entstehen für die Gemeinde?
Die Kosten richten sich nach Gemeindegröße und Anzahl der geplanten Beiträge. Nach einer Vorbesprechung erstellen wir ein individuelles Angebot. Als gemeinnütziger Verein stellen wir die Kosten für Einrichtung, Schulung und dauerhafte Nutzung als einmalige Zahlung in Rechnung — keine laufenden Verpflichtungen.
3.B.2 Welche Leistungen sind in der Kooperation enthalten?
Nutzung der nativen App für Android und iOS, 10 Jahre Update und Support, 30 Beiträge inklusive redaktioneller Aufbereitung und KI-generierter Vertonung, werbefreie und kostenfreie Bereitstellung für Endnutzerinnen und Endnutzer — bei vollem Verbleib aller Nutzungsrechte bei Autorinnen und Autoren.
3.B.3 Wie lange dauert eine Kooperation? Gibt es laufende Verpflichtungen?
Es gibt keine laufenden Verpflichtungen. Mit unserem Hosting-Partner haben wir den Betrieb bis zum 31. Dezember 2037 vertraglich gesichert und können diesen entsprechend lange garantieren.
3.B.4 Wie können wir die Kooperation gegenüber dem Gemeinderat begründen?
Eine Kooperation mit BayernHistory eröffnet Ihrer Gemeinde einen niederschwelligen, kostengünstigen Zugang zur digitalen Aufbereitung lokaler Geschichte. Es gibt keine vergleichbare Plattform mit gleichem Funktionsumfang und Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins. Die App ist identitätsstiftend und macht Ihre Geschichte digital sichtbar.
3.B.5 Gibt es Förderungen, die wir für unseren Beitrag nutzen können?
Ja, beispielsweise Förderungen über LEADER oder Lokale Aktionsgruppen (LAG). Es gibt mehrere Beispiele, bei denen Themen oder Rundgänge über solche Programme finanziert und in der BayernHistoryApp veröffentlicht wurden.
3.B.6 Gibt es einen Vertrag oder eine Vereinbarung?
Ja, eine einfache Vereinbarung. Sie regelt unsere Berechtigung zur Veröffentlichung im Auftrag der Gemeinde, den Verbleib aller Rechte bei der Gemeinde beziehungsweise den Autorinnen und Autoren sowie die Modalitäten einer eventuellen Löschung.
3.B.7 Was passiert, wenn wir die Kooperation beenden möchten?
Eine einfache schriftliche Mitteilung genügt. Aufhebung erfolgt zum Ende des laufenden Monats. Da es keine laufenden Verpflichtungen gibt, kann das unproblematisch und formlos erfolgen.
3.B.8 Bleiben unsere Inhalte in der App, wenn die Kooperation endet?
Das wird von der Gemeinde entschieden. Die Inhalte können in der App verbleiben oder auf Wunsch gelöscht werden — eine Löschung ist jederzeit möglich.
3.B.9 Brauchen wir einen Gemeinderats- oder Stadtratsbeschluss für die Beteiligung?
In der Regel nein. Die Gesamtkosten liegen normalerweise im Verfügungsrahmen der Bürgermeisterin oder des Bürgermeisters. Viele Gemeinden stellen das Vorhaben jedoch im Gemeinderat vor und kommunizieren es als gemeinsame Aktivität nach außen.
3.C — Inhalte und Ablauf 10 Fragen
3.C.1 Wer macht die inhaltliche Arbeit?
Nach Absprache liefern in der Regel Ortsvereine, Stadt- und Gemeindearchive sowie Akteure der Heimatkunde die Materialien. Unser Redaktionsteam übernimmt die redaktionelle Aufbereitung.
3.C.2 Wie viele Inhalte sollten am Anfang vorhanden sein?
10 bis 12 Beiträge sind perfekt, um einen Ort gut abzubilden. Das entspricht einem Rundgang von ein bis zwei Stunden.
3.C.3 Wie läuft eine Kooperation konkret ab?
In vier Schritten: Erstgespräch mit der Projektleitung, Themenfindung mit lokalen Akteuren, Aufbau eines Redaktionsteams, Veröffentlichung und schrittweiser Ausbau. Details auf der Mitmachen-Seite „Als Gemeinde“.
3.C.4 Welche Inhalte eignen sich für die App?
Alle Inhalte zur Geschichte im weitesten Sinne — auch Geschichte von unten, Anekdoten, fachliche Essays, Texte, Audio, Video, Fotos. Es gibt keine inhaltlichen Beschränkungen.
3.C.5 Können wir bestehende Inhalte aus unserem Archiv oder Stadtmarketing nutzen?
Ja, vorhandene Audio-Rundgänge und andere Materialien können übernommen werden. Genau das ist der Sinn der App — bereits Vorhandenes auf einer zentralen Plattform sichtbar zu machen.
3.C.6 Wer schreibt die Texte?
Die Materialien und Dokumente liefert Ihre Gemeinde oder Ihre Beauftragten. Unser Redaktionsteam übernimmt die redaktionelle Ausarbeitung zu fertigen Beiträgen.
3.C.7 Wer prüft die Inhalte vor Veröffentlichung?
Unser Redaktionsteam prüft die Texte und Beiträge und bezieht je nach Bedarf die wissenschaftliche Begleitung ein. Wir setzen zusätzlich eigens optimierte KI-Tools für Sprache, Stil und faktische Korrektheit ein.
3.C.8 Können wir Bürgerinnen und Bürger einbeziehen (z. B. Heimatvereine, Schulen)?
Ja, ausdrücklich — und es ist wünschenswert. Heimatvereine, Schulen, Ortschronistinnen und Ortschronisten und engagierte Bürgerinnen und Bürger sind oft die wichtigsten inhaltlichen Quellen einer Gemeinde-Kooperation.
3.C.9 Wer ist Ansprechpartner für unsere Gemeinde?
Wolfgang Hauck (Projektleitung) und Alois Kramer (Koordination). Sie erreichen uns über die Kontaktangaben auf der Webseite.
3.C.10 Können wir die Inhalte zu einem Stadtjubiläum oder Anlass nutzen?
Ja, Stadtjubiläen oder andere Anlässe sind ein idealer Zeitpunkt, um gezielt Themen in der App einzustellen. Oft ergibt sich daraus auch ein größerer redaktioneller Umfang, der in den Veranstaltungsbudgets gut untergebracht werden kann.
3.D — Rechte und Werbung 3 Fragen
3.D.1 Was passiert mit Bildmaterial und Rechten?
Alle Nutzungsrechte verbleiben bei den jeweiligen Autorinnen und Autoren und Urheberinnen und Urheber. Sie erteilen uns lediglich das Recht zur Nutzung in der App. Materialien Dritter dürfen Sie verwenden, wenn die Rechteinhaberinnen und Rechteinhaber ausdrücklich zugestimmt haben.
3.D.2 Wie bewerben wir die App in unserer Gemeinde?
Wir stellen Kooperationspartnern einen Satz gedruckter Flyer mit allen Informationen zur Verfügung. Bewährt hat sich auch die Integration des App-Auftakts in lokale Veranstaltungen — Bürgerversammlungen, Bürgerfeste oder eigens organisierte Auftaktveranstaltungen mit Rundgang.
3.D.3 Können wir die Inhalte für eigene Zwecke nutzen (Tourismus-Werbung, Webseite)?
Ja, ausdrücklich. Besonders auch als Ergänzung für Stadtführer, die die App in ihre Stadtrundgänge integrieren können. Wir stellen digitale Materialien wie Logo und QR-Codes zur Verfügung.
Für Schulen und Hochschulen
Bildungskooperationen mit der BayernHistoryApp
4.A — Für Schulen 6 Fragen
4.A.1 Können Schulen mit der BayernHistoryApp arbeiten?
Ja. Es gibt sogar ein Schul-Tool für Schulen, die selbst im CMS editieren möchten. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Schülerinnen und Schüler und Studierende allein mit der Produktion von Inhalten ausreichend Themen und Arbeitsfelder haben — daher wird das Schul-Tool bisher selten genutzt, ist aber vorhanden.
4.A.2 Eignet sich die App für den Unterricht?
Ja, die App eignet sich hervorragend — für Vor- und Nachbereitung von Unterricht, für Hausaufgaben und um Schülerinnen und Schüler in Themen einzuführen. Aktuell entwickeln wir pädagogisches Begleitmaterial für ausgewählte Themenbereiche wie „Jüdisches Leben“ oder das ehemalige KZ-Außenlager Kaufering VII.
4.A.3 Können wir ein P-Seminar mit der BayernHistoryApp durchführen?
Ja, jederzeit. P-Seminare können von umfangreichen redaktionellen Beiträgen und Erarbeitungen bis hin zu fokussierten Projekten reichen — etwa Übersetzungen vorhandener Texte ins Englische, wie es beim Rundgang Moosburg Neustadt umgesetzt wurde.
4.A.4 Welche Klassenstufen sind geeignet?
Wir arbeiten derzeit ab Jahrgangsstufe 8. Es gibt aber auch Projekte der berlinHistory, in denen bestimmte Themen mit Grundschülerinnen und Grundschüler umgesetzt wurden — in einer der Zielgruppe angepassten Weise.
4.A.5 Welche Fächer eignen sich besonders?
Besonders geeignet sind Geschichte, Deutsch und Fremdsprachen (für Übersetzungen). Darüber hinaus eignet sich die App für fächerübergreifende Projekte im Sinne von Public History oder Citizen Science.
4.A.6 Wie können wir die App in unsere Schulpartnerschaften einbinden?
Internationale Schulpartnerschaften eignen sich besonders gut für Übersetzungs- oder Vergleichsprojekte — etwa mit Texten in Englisch oder anderen Sprachen. Wir besprechen das gemeinsam.
4.B — Für Hochschulen 5 Fragen
4.B.1 Können Hochschulen mit der BayernHistoryApp arbeiten?
Ja, wie bei Schulen. Die App eignet sich für Lehrveranstaltungen, Studienprojekte und die Sichtbarmachung wissenschaftlicher Arbeiten. Wir bieten dieselben Begleitstrukturen wie für Schulkooperationen.
4.B.2 Wie können wir Studienprojekte mit der App durchführen?
Wie bei Schulen. Studienprojekte können von umfangreichen redaktionellen Erarbeitungen bis zu fokussierten Aufgaben reichen — etwa Übersetzungen oder die Aufarbeitung lokaler Quellenbestände.
4.B.3 Welche Vorteile bietet die App für Forschungsergebnisse?
Die BayernHistoryApp bietet die Möglichkeit, Forschungsergebnisse sichtbar zu machen und zu kontextualisieren — als Brücke zwischen wissenschaftlicher Spezialisierung und öffentlicher Vermittlung.
4.B.4 Können wir wissenschaftliche Arbeiten in der App veröffentlichen?
Ja. Wissenschaftliche Arbeiten können auf die App-Sprache und das App-Format adaptiert werden. Über Verlinkungen sind ergänzend Quellendokumente, Literaturlisten und vertiefende Materialien einbindbar.
4.B.5 Wie können Studierende ihre Beiträge zitieren oder als Studienleistung einreichen?
Jeder Beitrag enthält Autorinnen- und Autorenangaben und ist über die App sowie über die Webseite zitierfähig. Für Studienleistungen können Beiträge als URL referenziert oder in PDF-Form aus dem CMS exportiert werden.
4.C — Begleitung und Service 10 Fragen
4.C.1 Wie unterstützt das BayernHistory-Team eine Schulkooperation?
Wir unterstützen mit ausführlicher Beratung, Einweisung in die Thematik und kritisch-redaktioneller Begleitung. Schülerinnen und Schüler erleben dabei eine Arbeitsweise, die nicht auf Benotung zielt, sondern auf das bestmögliche Ergebnis — eine wichtige Erfahrung über redaktionelles Arbeiten in der Praxis.
4.C.2 Welche Inhalte können Schulen oder Hochschulen beitragen?
Alle Inhalte mit historischem oder kulturellem Bezug zu Bayern — vom einzelnen Beitrag bis zu zusammenhängenden Themenreihen. Texte, Bilder, Audio-, Video-Produktionen und Übersetzungen sind möglich.
4.C.3 Wie funktioniert die redaktionelle Begleitung?
Wir begleiten Schulen und Hochschulen mit kritisch-redaktioneller Rückkopplung. Beiträge werden gemeinsam überarbeitet, mit dem Ziel des bestmöglichen Ergebnisses — nicht der Benotung.
4.C.4 Gibt es Materialien für den Einsatz im Unterricht oder in Lehrveranstaltungen?
Wir entwickeln aktuell pädagogisches Begleitmaterial für ausgewählte Themenbereiche — beispielsweise „Jüdisches Leben“ und das KZ-Außenlager Kaufering VII. Bei Bedarf stellen wir thematische Einstiegsmaterialien zur Verfügung.
4.C.5 Bekommen Lehrkräfte oder Lehrende Schulungen?
Ja. Wir führen Einführungs- und Begleitschulungen durch — bei Schulen und Hochschulen meistens als gemeinsame Zoom-Schulungen. Zusätzlich stellen wir Schulungsvideos zur Verfügung.
4.C.6 Wie groß ist der Aufwand für die Schule oder Hochschule?
Der Aufwand richtet sich nach dem Projektformat. Ein P-Seminar oder Studienprojekt umfasst in der Regel ein Schul- oder Studiensemester mit regelmäßigen Einheiten. Wir übernehmen die technische Pflege im CMS — der inhaltliche Schwerpunkt bleibt bei der Schule.
4.C.7 Werden die Beiträge der Schülerinnen und Schüler oder Studierenden namentlich genannt?
Ja, jeder Beitrag enthält die Angabe zur Autorin oder Autor. Bei Schülerinnen und Schüler klären wir die Form der Nennung mit der Schule und den Erziehungsberechtigten — wahlweise mit vollem Namen, Initialen oder mit Klassen-/Jahrgangshinweis.
4.C.8 Was kostet eine Kooperation für Schulen oder Hochschulen?
Die Kosten richten sich nach dem Umfang. Klassische Schulprojekte im Rahmen von P-Seminaren sind kostenfrei. Bei umfangreicheren Projekten mit zusätzlichen Leistungen besprechen wir ein individuelles Angebot.
4.C.9 Gibt es Beispiele von erfolgreichen Schul- oder Hochschulprojekten?
Das hängt von den jeweiligen Wünschen ab — von redaktionellen Beiträgen über Übersetzungen (etwa Rundgang Moosburg Neustadt) bis zu Vertonungen mit KI oder Sprecherinnen und Sprecher, Videoproduktionen, Drohnenaufnahmen und fachlicher Absicherung.
4.C.10 Wer ist Ansprechpartner für Schulen und Hochschulen?
Wolfgang Hauck (Projektleitung) und Alois Kramer (Koordination). Sie erreichen uns über die Kontaktangaben auf der Webseite.
Für Wissenschaft und Recherche
Die App als Quelle, Recherchewerkzeug und Pressereferenz
5.A — Recherche und Zitation 4 Fragen
5.A.1 Wie zitiere ich Beiträge aus der BayernHistoryApp?
Über die drei Punkte oben rechts in jedem Beitrag wird automatisch eine E-Mail erzeugt — mit Angabe von Layer und Themen-ID, die den Beitrag eindeutig identifizieren.
5.A.2 Wo finde ich vertiefende Quellenangaben?
Quellenangaben finden Sie unter dem jeweiligen Beitrag in verkürzter Form. Bei Interesse an vertiefenden Quellen senden wir diese gerne zu — siehe Sektion „Über die App“, Frage 16.
5.A.3 Kann ich für eine wissenschaftliche Arbeit detaillierte Auskünfte bekommen?
Ja, Sie können detaillierte Auskünfte erhalten. Wir können nicht zu allen Beiträgen direkt Angaben machen — viele Inhalte stammen von verschiedenen Autorinnen und Autoren — aber wir leiten Anfragen gerne entsprechend weiter.
5.A.4 Bietet die App eine Suche nach Personen, Orten, Themen?
Ja. Die App bietet im Register eine Volltextsuche, die nicht nur Personen, Orte und Themen, sondern auch einzelne Begriffe durchsuchbar macht.
5.B — Inhalte und Qualität 5 Fragen
5.B.1 Sind die Beiträge wissenschaftlich überprüft?
Ja, die Beiträge werden redaktionell und mit fachlicher Begleitung geprüft. Der reduzierte Textumfang bedingt jedoch eine vereinfachte Darstellung — es besteht kein vergleichbarer Anspruch wie bei einer wissenschaftlichen Fachpublikation.
5.B.2 Wer schreibt die Beiträge?
Die Beiträge werden von den jeweiligen Autorinnen und Autoren verfasst. Jeder Beitrag enthält die Autorinnen- und Autorenangabe sowie die Kennzeichnung der redaktionellen Bearbeitung.
5.B.3 Wie gehe ich vor, wenn ich Fehler oder Unstimmigkeiten finde?
Einfach melden. Über die drei Punkte rechts oben in jedem Beitrag wird automatisch eine E-Mail an die Redaktion erzeugt — der Beitrag wird dadurch eindeutig identifiziert.
5.B.4 Können Archive und Museen mit der App kooperieren?
Ja, ausdrücklich. Die Kooperation mit Archiven und Museen ist sogar ein Hauptzweck der App: Archivmaterialien und Forschungsarbeiten sollen in publikumsgeeigneter Form sichtbar gemacht werden. Details zur Mitwirkung siehe Sektion „Mitwirken“.
5.B.5 Wie ist das Verhältnis der App zu wissenschaftlichen Fachpublikationen?
Die App ist keine wissenschaftliche Fachpublikation, sondern versteht sich als moderierter Dialog zwischen Wissenschaft, Forschung und Bürgerinnen und Bürger. Die Themen sind reduziert, fokussiert und vereinfacht dargestellt.
5.C — Rechte an Material 4 Fragen
5.C.1 Darf ich Bildmaterial aus der App für eigene Publikationen verwenden?
Grundsätzlich nicht ohne Klärung. Das Bildmaterial stammt aus vielen unterschiedlichen Quellen, deren Rechte für die Verwendung in unserer App bereitgestellt wurden. Anderweitige Verwendung muss separat geklärt werden — Bilder können auch nicht aus der App heruntergeladen werden. Bitte senden Sie uns eine kurze Nachricht zur Abstimmung.
5.C.2 Gibt es historische Aufnahmen, die ich für Forschungsarbeiten nutzen kann?
Wir vermitteln gerne den Kontakt zu den Urheberinnen und Urheber historischer Aufnahmen. Eine pauschale Nutzungserlaubnis können wir nicht erteilen — die Rechte liegen bei den jeweiligen Quellen.
5.C.3 Wie ist es mit Luftbildaufnahmen, etwa zu KZ-Außenlagern?
Luftbildaufnahmen — etwa zum KZ-Außenlagerkomplex Kaufering — dürfen nicht anderweitig verwendet werden. Wir haben Lizenzen exemplarisch erworben, um die Bilder in der App veröffentlichen zu können. Für eigene Verwendungen sind separate Vereinbarungen mit der Luftbild-Datenbank erforderlich. Bei Interesse vermitteln wir gerne.
5.C.4 Können wir Audioaufnahmen oder Vertonungen für Forschungs- oder Bildungszwecke nutzen?
Grundsätzlich ja. Eine pauschale Antwort ist nicht möglich, da unterschiedliche Vertonungen unterschiedliche Urheberrechte haben — wir klären das gerne für Sie ab.
5.D — Presse 4 Fragen
5.D.1 Wo finden Pressevertreterinnen und Pressevertreter Pressematerial?
Auf der Webseite finden Sie Pressematerial zum Download sowie Pressetexte. Über unseren Pressekontakt können Sie weitere Informationen anfordern.
5.D.2 Wer ist Pressekontakt?
Schreiben Sie an presse@bayernhistory.de oder rufen Sie uns unter +49 152 266 303 03 an. So erreichen Sie unsere Pressestelle und den Service direkt.
5.D.3 Können wir die App in Beiträgen für Hörfunk, Fernsehen, Print zitieren?
Ja, alle Beiträge können zitiert und für Sendungen übernommen werden. Bei Bildmaterial oder Audioaufnahmen klären wir die Rechte gerne im Einzelfall.
5.D.4 Können wir mit der Redaktion ein Interview oder einen Beitrag entwickeln?
Ja. Sie können Interviews und Beiträge entwickeln oder aufbauend auf unsere Materialien weiter recherchieren.