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BayernHistory

Der Giglbrunnen

Landsberger Brunnen
Der Giglbrunnen
Foto: dieKunstBauStelle

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt die Geschichte des Giglbrunnens in Landsberg, benannt nach der Stukkatorenfamilie Gigl, von der zwei Brüder und ein Neffe sich nach 1760 dort niederließen und später Kaufleute wurden; einer von ihnen, Matthäus Gigl, war von 1785 bis 1806 Bürgermeister und Besitzer des Hauses Nr. 394 an der Alten Bergstraße. Man erfährt, dass der Brunnen um 1838 nach Abbruch einer Mauer zwischen zwei Häusern errichtet wurde und auf eine bereits 1632 erwähnte städtische Wasserstube zurückgeht. Die Darstellung behandelt die Umgestaltung von 1876, bei der das marmorne Weihwasserbecken aus der abgebrochenen Spitalkirche (nach dem Spitalbrand von 1874) verwendet und eine gusseiserne Gesichtsfratze der Münchner Firma Kolb und Morstadt eingebaut wurde. Man erfährt von späteren Veränderungen: um 1960 verschwand das Brunnenbüberl aus Zinkspritzguss, und 1984–1985 führte der Bildhauer Bertram Graf Restaurierungsarbeiten durch, woraufhin ein Spender ein neues Brunnenbüberl stiftete.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Herkunft des Namens
Stukkatorenfamilie Gigl aus Wessobrunn
Familienansiedlung
nach 1760 in Landsberg
Bürgermeister
Matthäus Gigl (1785–1806)
Hausadresse
Nr. 394, Alte Bergstraße
Erste Erwähnung Wasserstube
Kammerrechnung 1632
Errichtung Giglbrunnen
um 1838
Umgestaltung
1876
Material Brunnenbecken
Marmor aus Spitalkirche
Lieferant Gesichtsfratze
Firma Kolb und Morstadt, München (100 Mark)
Restauration durch
Bildhauer Bertram Graf (1984–1985)

Textauszug

Der Name dieses Brunnens leitet sich von der Wessobrunner Stukkatorenfamilie Gigl ab, von denen zwei Brüder und deren Neffe sich in den Jahren nach 1760 in Landsberg niedergelassen hatten und, als das Stuckieren zur Zeit des Klassizismus aus der Mode gekommen war, Kaufleute wurden. Der eine von ihnen, Matthäus, war von 1785 bis 1806 sogar Bürgermeister. Ihm gehörte das Haus Nr.394 am unteren Ende der Alten Bergstraße. (Gegenüber auf 410 saß übrigens seit 1785 sein Neffe Johann Michael Gigl, der dort einen Hucklerladen führte). Das Haus 394 blieb während dreier Generationen im Besitze der Gigl. Hinter dem Nachbarhaus 395 hatte es schon lange eine in einer städtischen „Wasserstube“ gefasste Hangquelle gegeben, von wo aus das Wasser früher in Deicheln zur damaligen Stadtschreiberei (Hauptplatz Nr.6) geführt wurde. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🖼 1 Bild in der Galerie
Datensatz-ID: BHA-P-9671
Kategorien: 📍 Landsberg am Lech
Standort:Landsberg am Lech · 48.04950, 10.87836 · OpenStreetMap
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Nutzungshinweis

Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.

Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Der Giglbrunnen. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-9671-de.html (Zugriff am 01.09.2026)