Alles in der App BayernHistory zu finden. Jetzt herunterladen, es lohnt sich!
Die App ist kosten- und werbefrei. Verfügbar für iOS und Android. In der App sind alle Beiträge auch vertont – zum Anhören!
BayernHistory
Brunnen Pater-Rupert-Mayer-Denkmal
Landsberger Brunnen
Foto: Landsberger Geschichtsblätter
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt den Lebensbezug von Jesuitenpater Rupert Mayer zu Landsberg und die Entstehung eines Denkmals zu seinen Ehren. Man erfährt, dass Mayer im Juli bis November 1917 im Heilig-Geist-Spital genesen wurde, später vom 17. Januar bis 3. Mai 1938 im Gefängnis am Hindenburgring inhaftiert war und nach seinem Tod im November 1945 im Münchner Bürgersaal beigesetzt wurde. Die Darstellung behandelt die gescheiterte Umbenennung des Hindenburgrings 1987 und die daraufhin durch Oberbürgermeister Franz Xaver Rößle 1992 initiierte Gestaltung der Pater-Rupert-Mayer-Straße, für die die Bildhauer Egon Stöckle und Josef Lang einen Platz mit Brunnenanlage und Porträtbüste entwarfen. Die Anlage verbindet einen neugotischen Brunnen von 1904, ursprünglich von der Katharinenkirche stammend, mit einer Marmorrampe aus Carrara-Marmor, einem Bronzeblock und einer Marmorstele mit der Bronzebüste des Paters.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Person
Jesuitenpater Rupert Mayer
Erste Landsberger Zeit
Juli bis November 1917, Heilig-Geist-Spital
Zweite Landsberger Zeit
17. Januar bis 3. Mai 1938, Gefängnis Hindenburgring
Konzentrationslager
Sachsenhausen, November 1939
Tod
November 1945, München
Seligsprechung
3. Mai 1987
Oberbürgermeister
Franz Xaver Rößle, 1992
Bildhauer
Egon Stöckle und Josef Lang
Brunnen Ursprung
1904, Katharinenkirche
Material Anlage
Carrara-Marmor, Bronze, Marmor
Textauszug
Der Jesuitenpater Rupert Mayer hat einen zweifachen Bezug zu Landsberg: Im Ersten Weltkrieg schwer verwundet, lag er vom Juli bis November 1917 hier im Heilig-Geist-Spital im Lazarett und widmete in der Stille der Genesung sein Leben Gott und dem Einsatz für den Frieden in der Welt. Seine mutigen Predigten gegen das NS-Regime im Münchner Bürgersaal führten zur Verhaftung durch die Gestapo und brachten ihm seinen zweiten Landsberger Aufenthalt ein - vom 17. Januar bis zum 3. Mai 1938 im Gefängnis am Hindenburgring. Wegen einer Amnestie vorzeitig aus der Haft entlassen, wurde er jedoch im November 1939 wieder festgenommen und in das Konzentrationslager Sachsenhausen eingeliefert. Mit zerrütteter Gesundheit wurde ihm schließlich auf Betreiben von Kardinal Faulhaber als Zwangsaufenthalt - mit Predigtverbot! … Weiterlesen in der App BayernHistory.
Datensatz-ID:BHA-P-9669✓ Kopiert!
Kategorien:📍 Landsberg am LechBrunnen
Standort:Landsberg am Lech · 48.05562, 10.86057 · OpenStreetMap
Diesen Beitrag finden Sie mit Bildern, Audio und weiteren Inhalten in der BayernHistoryApp im Themenbereich „BayernHistory“. Kostenloser Download in den App Stores.
Nutzungshinweis
Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.
Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Brunnen Pater-Rupert-Mayer-Denkmal. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-9669-de.html (Zugriff am 01.09.2026)