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BayernHistory

Der Marienbrunnen

Landsberger Brunnen
Der Marienbrunnen
Foto: dieKunstBauStelle

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt die Geschichte des Marienbrunnens in Landsberg vom 18. bis 20. Jahrhundert. Man erfährt, dass 1739 der Bildhauer Johann Luidl eine Madonna mit Kind aus Eichenholz schuf, um die zerfallene Neptunus-Figur zu ersetzen, und dass der Maler Franz Anton Anwander 1752 die Delphine vergoldete. Die Darstellung behandelt die Erneuerung der Brunnenfigur 1782, als Joseph Streiter aus Schwaz in Tirol auf Vorschlag von Johann Baptist Straub eine Steinfigur der Maria Immaculata schuf, während der Goldschmied Johann Weiß Kupferelemente wie Lilie und Sternenkranz feuervergoldete. Der Text dokumentiert bauliche Veränderungen am Brunnenumfeld zwischen 1874 und 1954, darunter die Installation und spätere Entfernung von Kandelabern und eines Plateaus sowie die Neuanschaffung der Marmorkugeln 1954.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Künstler (Holzfigur 1739)
Johann Luidl
Künstler (Steinfigur 1782)
Joseph Streiter aus Schwaz in Tirol
Goldschmied
Johann Weiß
Maler (Vergoldung)
Franz Anton Anwander
Jahr der Umgestaltung zur Immaculata
1782
Material der ursprünglichen Figur (1739)
Eichenholz
Marmorkugeln neu angeschafft
1954
Kandelaber abgebaut
1910 (Ruethenfest)
Standort
Landsberg

Textauszug

Als 1739 die Brunnenfigur als „völlig zerfault“ befunden wird, erhält Johann Luidl den Auftrag, für 25 Gulden den „Neptunus“ durch eine Madonna mit Kind aus Eichenholz zu ersetzen, „item vor[=für] das Postament mit Laubwerkh und [unleserlich] und vor die 4 Delphinen“ erhielt er insgesamt 87 Gulden. Der Neptunus stand aber damals bereits auf einer „marblsteinern Saullen“ . Nun hatte auch Landsberg, dem Zeitgeschmack entsprechend, seinen Marienbrunnen, wie bereits 1654 Mindelheim und 1698 Weilheim. Wie der Brunnen damals aussah, lässt sich auf dem Votivbild von 1749 in der Heilig-Kreuz-Kirche erkennen. Die von Johann Luidl geschnitzten Delphine vergoldete der Maler Franz Anton Anwander 1752 für 12 Gulden. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🖼 1 Bild in der Galerie
Datensatz-ID: BHA-P-9667
Kategorien: 📍 Landsberg am LechBrunnen
Standort:Landsberg am Lech · 48.04965, 10.87681 · OpenStreetMap
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Nutzungshinweis

Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.

Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Der Marienbrunnen. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-9667-de.html (Zugriff am 01.09.2026)