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BayernHistory
Ortschronik Aystetten
Erste urkundliche Erwähnung 1428
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Der Beitrag zeigt die Ortschronik Aystettens von der Frühmittelalter bis zur Gegenwart. Man erfährt, dass Aystetten 1428 erstmals urkundlich im Lehenbuch des Bischofs von Augsburg erwähnt wurde, nachdem ab dem 10./11. Jahrhundert eine ständige Besiedlung des Aystetter Tals begann. Die Darstellung behandelt prägende Ereignisse wie den Überfall der Ungarn 955, den Bau der Kirche St. Martin in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, die totale Zerstörung durch den Dreißigjährigen Krieg 1648, den Kauf durch Christian von Münch 1729 und den Erwerb durch die Familie von Stetten 1858. Der Beitrag dokumentiert die Modernisierung durch den Bau der Weldenbahn 1903, den Bombenangriff vom 10. April 1945 mit 34 Toten, die starke Bevölkerungszunahme ab 1944/45 und das Wachstum durch Neubaugebiete von 1950 bis 2020, sowie die Erneuerung der Ortsmitte 1966/67 und die Erhaltung der Selbstständigkeit 1975.
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Key facts
Erste urkundliche Erwähnung
1428, Lehenbuch des Bischofs von Augsburg
Ungarnüberfall
955, bei Aystetten
Kirche St. Martin, Bau
2. Hälfte 15. Jahrhundert
Dreißigjähriger Krieg, Ende
1648, totale Zerstörung
Schloss Aystetten, Kauf
1729, Christian von Münch
Schloss Aystetten, Erwerb
1858, Familie von Stetten
Weldenbahn, Bau
1903
Bombenangriff
10. April 1945, 34 Tote, über 40 Verletzte
Ortsmitte, Neubau
1966/67, Schule, Gemeindeverwaltung, Feuerwehr, neue Kirche St. Martin
Gemeindegebietsreform
1975, Erhaltung der Selbstständigkeit
Text excerpt
8. - 10. Jahrhunder
Abbau und Verhüttung von Eisenerz am Aystetter Berg, vorübergehende Besiedelung des Aystetter Tals
955
Bei Aystetten: Überfall der Ungarn auf das Heer von König Otto I. im Vorfeld der Schlacht auf dem Lechfeld
10. und 11. Jahrhundert
Rodung und Beginn der ständigen Besiedelung des Aystetter Tals
1428
Erste urkundliche Erwähnung Aystettens im Lehenbuch des Bischofs von Augsburg
2. Hälfte des 15. Jahrhunderts
Bau der alten Kirche St. Martin in ihrer ersten Ausbaustufe
1584
Erste detaillierte Bestandsaufnahme des Dorfes Aystetten im „Urbarium“ Anton Fuggers d.J.
1648
Ende des Dreißigjährigen Krieges: Schlossgut und Dorf total zerstört,
nur noch drei Aystetter Familien am Leben
1729
Kauf von Schloss und Dorf Aystetten durch Christian von Münch, Vergrößerung des Schlosses, Anlage von Gärten im französischen Stil
1858
Erwerb von Schloss Aystetten durch die alteingesessene Augsburger Patrizierfamilie von Stetten
1876
Bau eines ersten Schulhauses
1903
Bau der Weldenbahn: Wirtschaftlicher Aufschwung durch sich neu ansiedelndes Gewerbe, reger Ausflugsverkehr durch Besucher aus Augsburg
1945
Bombenangriff am 10. … Continue reading in the BayernHistory app.
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