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BayernHistory

Ortschronik Aystetten

Erste urkundliche Erwähnung 1428
Ortsmitte von Aystetten 1966-1967, Foto: Ludwig Eberhardinger

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt die Ortschronik Aystettens von der Frühmittelalter bis zur Gegenwart. Man erfährt, dass Aystetten 1428 erstmals urkundlich im Lehenbuch des Bischofs von Augsburg erwähnt wurde, nachdem ab dem 10./11. Jahrhundert eine ständige Besiedlung des Aystetter Tals begann. Die Darstellung behandelt prägende Ereignisse wie den Überfall der Ungarn 955, den Bau der Kirche St. Martin in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, die totale Zerstörung durch den Dreißigjährigen Krieg 1648, den Kauf durch Christian von Münch 1729 und den Erwerb durch die Familie von Stetten 1858. Der Beitrag dokumentiert die Modernisierung durch den Bau der Weldenbahn 1903, den Bombenangriff vom 10. April 1945 mit 34 Toten, die starke Bevölkerungszunahme ab 1944/45 und das Wachstum durch Neubaugebiete von 1950 bis 2020, sowie die Erneuerung der Ortsmitte 1966/67 und die Erhaltung der Selbstständigkeit 1975.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Erste urkundliche Erwähnung
1428, Lehenbuch des Bischofs von Augsburg
Ungarnüberfall
955, bei Aystetten
Kirche St. Martin, Bau
2. Hälfte 15. Jahrhundert
Dreißigjähriger Krieg, Ende
1648, totale Zerstörung
Schloss Aystetten, Kauf
1729, Christian von Münch
Schloss Aystetten, Erwerb
1858, Familie von Stetten
Weldenbahn, Bau
1903
Bombenangriff
10. April 1945, 34 Tote, über 40 Verletzte
Ortsmitte, Neubau
1966/67, Schule, Gemeindeverwaltung, Feuerwehr, neue Kirche St. Martin
Gemeindegebietsreform
1975, Erhaltung der Selbstständigkeit

Textauszug

8. - 10. Jahrhunder Abbau und Verhüttung von Eisenerz am Aystetter Berg, vorübergehende Besiedelung des Aystetter Tals 955 Bei Aystetten: Überfall der Ungarn auf das Heer von König Otto I. im Vorfeld der Schlacht auf dem Lechfeld 10. und 11. Jahrhundert Rodung und Beginn der ständigen Besiedelung des Aystetter Tals 1428 Erste urkundliche Erwähnung Aystettens im Lehenbuch des Bischofs von Augsburg 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts Bau der alten Kirche St. Martin in ihrer ersten Ausbaustufe 1584 Erste detaillierte Bestandsaufnahme des Dorfes Aystetten im „Urbarium“ Anton Fuggers d.J. 1648 Ende des Dreißigjährigen Krieges: Schlossgut und Dorf total zerstört, nur noch drei Aystetter Familien am Leben 1729 Kauf von Schloss und Dorf Aystetten durch Christian von Münch, Vergrößerung des Schlosses, Anlage von Gärten im französischen Stil 1858 Erwerb von Schloss Aystetten durch die alteingesessene Augsburger Patrizierfamilie von Stetten 1876 Bau eines ersten Schulhauses 1903 Bau der Weldenbahn: Wirtschaftlicher Aufschwung durch sich neu ansiedelndes Gewerbe, reger Ausflugsverkehr durch Besucher aus Augsburg 1945 Bombenangriff am 10. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🎧 1 Audiobeitrag · 🖼 1 Bild in der Galerie
Datensatz-ID: BHA-P-14408
Kategorien: 📍 Aystetten
Standort:Aystetten · 48.40569, 10.77356 · OpenStreetMap
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Nutzungshinweis

Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.

Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Ortschronik Aystetten. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-14408-de.html (Zugriff am 01.09.2026)