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BayernHistory
Rastplatz Pfelling
Blick auf den Heiligen Berg
Teil der Sammlung: Heimat.Erlebnistag Bayern 2026
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt den Rastplatz Pfelling an der Donau und dessen Blick auf den Bogenberg mit der Wallfahrtskirche auf dem Gipfel. Man erfährt, dass Menschen seit über 900 Jahren diesen Berg aufsuchen, und dass die Donau, die aus dem Schwarzwald kommt und ins Schwarze Meer fließt, eine Strecke von fast 2.900 Kilometern zurücklegt. Die Darstellung behandelt den Hungerstein im Flussbett der Donau, der nur bei extremem Niedrigwasser sichtbar wird und mit eingemeißelten Jahreszahlen seit 1417 Dürre und Hunger dokumentiert. Der Beitrag erläutert ferner die geologische Struktur des Bogenbergs als Härtling aus Mylonitgestein entlang des Donaurandbruchs mit Verschiebungen von über 1.000 Höhenmetern, den das Bayerische Landesamt für Umwelt zu Bayerns schönsten Geotopen zählt.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Ort
Rastplatz Pfelling, Donauufer
Blick auf
Bogenberg mit Wallfahrtskirche
Wallfahrtstradition
über 900 Jahre
Flussquelle
Schwarzwald
Hungerstein-Tradition
seit 1417
Gesteinsart Bogenberg
Mylonitgestein, plastisch verformter Gneis
Höhenverschiebung Donaurandbruch
über 1.000 Meter
Einstufung
Bayerns schönste Geotope (Bayerisches Landesamt für Umwelt)
Textauszug
Wer hier am Donauufer steht, blickt auf eine der markantesten Silhouetten Niederbayerns. Der Bogenberg erhebt sich aus dem flachen Gäuboden wie aus einer anderen Zeit – steil, bewaldet, und auf seinem Gipfel die Umrisse der Wallfahrtskirche. Seit über 900 Jahren kommen Menschen zu diesem Berg, und auch von hier unten versteht man sofort, warum.
Die Donau, die sich zu Füßen des Berges entlangzieht, hat diese Landschaft geformt – und tut es bis heute. Sie ist kein stiller Fluss! Ihr Wasser kommt – wenn es nicht bei Immendingen versickert und zum Rhein fließt – aus dem Schwarzwald und legt bis ins Schwarze Meer fast 2.900 Kilometer zurück. Was so groß klingt, zeigt sich hier in kleinen, beharrlichen Details: im Knirschen der Kiesbänke, im Stand des Wasserspiegels, in den Spuren, die Hochwasser in den Felsen eingraviert hat. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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Nutzungshinweis
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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Rastplatz Pfelling. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-14395-de.html (Zugriff am 01.09.2026)