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BayernHistory

Schloß Edelstetten

Barockjuwel im schwäbischen Barockwinkel
Schloß Edelstetten, Foto Wolfgang Hauck 2026

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt die Geschichte von Schloss Edelstetten in der Gemeinde Neuburg an der Kammel im Landkreis Günzburg. Man erfährt, dass Gisela von Schwabegg-Balzhausen 1126 ein Augustinerchorfrauenstift gründete, das sich zu einem weltlichen Kanonissenstift entwickelte. Die barocke Gestalt entstand zwischen 1682 und 1712 unter Leitung des Vorarlberger Baumeisters Michael Thumb, während die Kirche nach Plänen von Pater Christoph Vogt aus dem Kloster Ottobeuren von Simpert Kraemer gebaut wurde. Nach der Säkularisation 1803 erwarben Fürst Nikolaus II. Esterházy de Galántha 1804/1805 die Anlage, die seitdem Privatbesitz der Familie Esterházy ist. Der Beitrag behandelt auch die heutige Nutzung: Die Kirche dient als Pfarrkirche, und seit 2009 ist der Verein Schwäbisches Literaturschloss Edelstetten dort ansässig.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Gründung des Stifts
1126
Gründerin
Gisela von Schwabegg-Balzhausen
Stiftstyp
Augustinerchorfrauenstift, später Kanonissenstift
Barockneubau
1682–1712
Baumeister
Michael Thumb (Vorarlberg)
Kirchenplaner
Pater Christoph Vogt (Kloster Ottobeuren)
Kirchenbauer
Simpert Kraemer
Säkularisation
1803
Käufer
Fürst Nikolaus II. Esterházy de Galántha (1804/1805)
Kulturinitiative seit
2009
Ort
Neuburg an der Kammel, Landkreis Günzburg

Textauszug

Edelstetten – Vom Damenstift zum Fürstenschloss Wer durch Edelstetten fährt, sieht eine der imposantesten Barockanlagen Bayerisch-Schwabens. Der Ort gehört heute zur Gemeinde Neuburg an der Kammel im Landkreis Günzburg. Das Schloss, das die Ortssilhouette prägt, hat eine Geschichte, die weit vor der Barockzeit beginnt. Adeliges Damenstift Im Jahr 1126 gründete Gisela von Schwabegg-Balzhausen hier ein Stift für Frauen. Aus dem ursprünglichen Augustinerchorfrauenstift wurde im Lauf der Jahrhunderte eine besondere Einrichtung: ein weltliches Kanonissenstift. Die Frauen, die hier lebten, legten keine Gelübde ab. Sie folgten Statuten, konnten das Stift verlassen und heiraten. Das Stift war vor allem eine Versorgungseinrichtung für Töchter des niederen schwäbischen Adels. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🖼 1 Bild in der Galerie
Datensatz-ID: BHA-P-14390
Kategorien: 📍 EdelstettenSchlösser und Burgen
Standort:Edelstetten · 48.29883, 10.39421 · OpenStreetMap
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Nutzungshinweis

Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.

Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Schloß Edelstetten. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-14390-de.html (Zugriff am 01.09.2026)