Alles in der App BayernHistory zu finden. Jetzt herunterladen, es lohnt sich!
Die App ist kosten- und werbefrei. Verfügbar für iOS und Android. In der App sind alle Beiträge auch vertont – zum Anhören!
BayernHistory
Die Mopsfledermaus – Eine anspruchsvolle Waldbewohnerin
Fischhaus – Kalteneck
Teil des Audioguides: Der Ilztal-Audioguide
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag behandelt die Mopsfledermaus als Waldbewohnerin im Ilztal und informiert über ihre Besonderheiten als Säugetier, das fliegen kann. Man erfährt, dass die Mopsfledermaus in Deutschland heimisch ist, besonders in Buchenwäldern, die natürlicherweise auf 80% der deutschen Waldfläche vorkommen würden, und sich auf naturnahe Wälder mit vielen Insekten spezialisiert hat, wo sie Nacht- und Kleinschmetterlinge jagt. Die Darstellung behandelt ihren Fortpflanzungszyklus mit Wochenstubenquartieren in Baumhöhlen im Frühjahr, die Auflösung dieser Quartiere im August und die Überwinterung in Höhlen, Stollen, Tunneln und Kellern. Der Text benannt die Art als stark gefährdet aufgrund fehlender Totholzstrukturen und stellt Schutzmaßnahmen in Natura2000-Schutzgebieten dar, wo durch gezielte Waldnutzung einzelne Bäume entnommen und Totholz sowie Höhlenbäume erhalten bleiben sollen.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Art
Mopsfledermaus
Lebensraum
Ilztal, Buchenwälder
Merkmal
mopsähnliche Nase
Nahrung
Nacht- und Kleinschmetterlinge
Fortpflanzung
Wochenstubenquartiere in Baumhöhlen
Wurf
meist ein, selten zwei Junge
Aufzucht bis flugfähig
bis August
Überwinterung
Höhlen, Stollen, Tunnel, Gewölbe, Keller
Gefährdungsstatus
stark gefährdet
Hauptproblem
fehlende Totholzstrukturen in Wäldern
Textauszug
Willkommen! Auf diesem Streckenabschnitt laden wir Sie ein, die Welt der Fledermäuse Im Ilztal zu entdecken. Fledermäuse sind einzigartig, denn sie sind die einzigen Säugetiere, die fliegen können. In der Dämmerung am Wasser können Sie sie bei der Nahrungssuche beobachten. Tagsüber ziehen sie sich in Höhlen zurück, um zu ruhen.
Hier im Ilztal finden Sie verschiedene Fledermausarten: das Große Mausohr, die Bechsteinfledermaus oder aber die Mopsfledermaus. Letztere verdankt ihren Namen ihrer mopsähnlichen Nase. Deutschland trägt eine besondere nationale Verantwortung für diese Art. Besondere nationale Verantwortung tragen Staaten, wenn eine Art überwiegend in ihrem Land vorkommt.
Die Mopsfledermaus ist hierzulande in Buchenwäldern heimisch – Wälder, die in Deutschland auf 80% der Fläche natürlich vorkommen würden. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
Diesen Beitrag finden Sie mit Bildern, Audio und weiteren Inhalten in der BayernHistoryApp im Themenbereich „BayernHistory“ unter „Der Ilztal-Audioguide“. Kostenloser Download in den App Stores.
Nutzungshinweis
Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.
Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Die Mopsfledermaus – Eine anspruchsvolle Waldbewohnerin. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-14308-de.html (Zugriff am 01.09.2026)