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BayernHistory
Der Geissbrunnen in Kipfenberg
Sinnbild für den Spitznamen der Kipfenberger
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Geschichte und Entstehung des Geißbrunnens in Kipfenberg, der sich an der Eichstätter Straße gegenüber der St.-Georgs-Kirche befindet. Man erfährt, dass die bronzene, lebensgroße Geiß vom Künstler Professor Erich Koch geschaffen, an der Münchener Akademie der Bildenden Künste gegossen und am 4. April 1969 aufgestellt wurde. Die Darstellung behandelt den Ursprung des Spitznamens „Goaßhenker" für die Kipfenberger anhand einer überlieferten Geschichte aus Karl Kuglers Buch „Die Altmühlalp" von 1868, wonach eine Ziege beim Versuch, Gras von der Marktmauer zu fressen, erwürgt wurde. Der Beitrag dokumentiert die kontroverse Entscheidungsfindung: Am 30. Dezember 1968 beschloss der Marktgemeinderat die Beauftragung trotz erheblicher Kritik, wobei großzügige Spenden die Gesamtkosten von 7.000 Mark auf 1.000 Mark für die Gemeinde reduzierten. Man erfährt von Stellungnahmen des Kunstmalers C.O. Müller im Mai 1969, der das Werk verteidigte, sowie dass die Geiß inzwischen zu einem Wahrzeichen Kipfenbergs wurde.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Künstler
Professor Erich Koch
Entstehungsjahr
1969
Aufstellungsdatum
4. April 1969
Material
Bronze
Standort
Eichstätter Straße, Einmündung Bachgasse, gegenüber St.-Georgs-Kirche
Gussort
Münchener Akademie der Bildenden Künste
Gesamtkosten
7.000 Mark
Eigenanteil Gemeinde
1.000 Mark
Beschlussdatum Marktgemeinderat
30. Dezember 1968
Tafelfinanzierung
Kipfenberger Marktfrauen 1996
Textauszug
Der Kipfenberger Geißbrunnen befindet sich am Beginn der Eichstätter Straße, bei der Einmündung der Bachgasse, gegenüber der St.-Georgs-Kirche. Er besteht aus einem rechteckigen Wasserbecken, in dem sich auch der eigentliche Brunnen befindet. Auf einer Seite hängt ein tonnenschwerer Findling aus Juradolomit über den Beckenrand. Darauf steht eine etwa lebensgroße Geiß aus Bronzeguss. Erschaffen vom Künstler Professor Erich Koch, wurde sie an der Münchener Akademie der Bildenden Künste gegossen und am 4. April 1969 aufgestellt.
Die Ziege und die Goaßhenker
Aber warum hat man sich ausgerechnet für eine Ziege als Zierde des Brunnens entschieden?Nun, die Frage nach dem Tier ist einfach zu beantworten, zum Wort „entschieden“ kommen wir später. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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