DE | EN
BayernHistoryApp
Die App BayernHistory herunterladen
Alles in der App BayernHistory zu finden. Jetzt herunterladen, es lohnt sich!
Die App ist kosten- und werbefrei. Verfügbar für iOS und Android. In der App sind alle Beiträge auch vertont – zum Anhören!
Download on the App Store Get it on Google Play
BayernHistory

Die Christuskirche in Kipfenberg

Evangelische Kirche mit außergewöhnlicher Geschichte
Evangelische Christuskirche Kipfenberg mit Gemeindesaal, Foto Alexander Paris, 2020

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt die Geschichte der evangelischen Christuskirche in Kipfenberg, die aus einem ehemaligen Wirtshaussaal entstand und auf einem Grundstück über dem römischen Limes liegt. Man erfährt, dass der Ursprung des Gebäudes ein 1631 im Salbuch verzeichneter „Keller am Schloßberg" war, welcher 1830 von dem Gastwirtsehepaar Böll als Felsenkeller erworben wurde und 1880 zum steinernen „Böllsaal" umgebaut wurde. Nach Schließung 1906 und verschiedenen Nutzungen erwarb die evangelische Gemeinde das verfallende Gebäude am 11. Februar 1954 und eröffnete darin ihr erstes Gotteshaus am 13. Mai 1956. Im Jahr 1984 beschloss der Kirchenvorstand den Bau eines Gemeindehauses, das 1987 mit Finanzierung durch Bausteinaktion, Landeskirche und Gemeinden eröffnet wurde. Die künstlerische Ausstattung umfasst eine Orgel des Orgelbauers Anton Ehrlich von 1864 (erworben 1992) und Buntglasfenster des Künstlers Helmut Ulrich von 1992.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Kirchenname
Christuskirche Kipfenberg
Konfession
evangelisch
Standort
auf Grundstück mit Limes-Verlauf
Ursprungsgebäude
Felsenkeller/Böllsaal
Erwerb durch Gemeinde
11. Februar 1954
Kircheneinweihung
13. Mai 1956
Gemeindehaus-Eröffnung
13. Januar 1987
Kirchenorgel
Anton Ehrlich, 1864, 1992 erworben
Buntglasfenster
Helmut Ulrich (Augsburg), 1992
Autor
Werner Kränzlein

Textauszug

Der Bierkeller Die evangelische Christuskirche in Kipfenberg und ihr Standort haben eine außergewöhnliche Geschichte. ie Kirche entstand nämlich aus einem ehemaligen Wirtshaussaal und sie befindet sich unmittelbar auf einem Grundstück, durch das der Limes, die Grenzbefestigung der Römer, verlief. Bereits im sogenannten „Salbuch“ von 1631, das war damals das amtliche Güter- und Einnahmenregister der Gemeinde, ist, zum Anwesen eines Kipfenberger Bierbrauers zugehörig, ein „Keller am Schloßberg“ verzeichnet. Das könnte bereits der Vorläufer desjenigen „Felsenkellers“ gewesen sein, den das Gastwirtsehepaar Böll 1830 zusammen mit einem Brauereianwesen erwarb, dem heutigen Gasthaus „Limes“. Der Felsenkeller erhielt einen offenen, überdachten Aufbau aus Holz mit Legschieferdach und wurde damit zum „Sommerkeller“. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🎧 1 Audiobeitrag · 🖼 1 Bild in der Galerie · 🔗 2 Weiterführende Links
Datensatz-ID: BHA-P-13684
Kategorien: 📍 KipfenbergKirchen
Standort:Kipfenberg · 48.95006, 11.39654 · OpenStreetMap
Diesen Beitrag finden Sie mit Bildern, Audio und weiteren Inhalten in der BayernHistoryApp im Themenbereich „BayernHistory“. Kostenloser Download in den App Stores.
Download on the App Store Get it on Google Play

Nutzungshinweis

Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.

Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Die Christuskirche in Kipfenberg. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-13684-de.html (Zugriff am 01.09.2026)