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BayernHistory
Die Christuskirche in Kipfenberg
Evangelische Kirche mit außergewöhnlicher Geschichte
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Geschichte der evangelischen Christuskirche in Kipfenberg, die aus einem ehemaligen Wirtshaussaal entstand und auf einem Grundstück über dem römischen Limes liegt. Man erfährt, dass der Ursprung des Gebäudes ein 1631 im Salbuch verzeichneter „Keller am Schloßberg" war, welcher 1830 von dem Gastwirtsehepaar Böll als Felsenkeller erworben wurde und 1880 zum steinernen „Böllsaal" umgebaut wurde. Nach Schließung 1906 und verschiedenen Nutzungen erwarb die evangelische Gemeinde das verfallende Gebäude am 11. Februar 1954 und eröffnete darin ihr erstes Gotteshaus am 13. Mai 1956. Im Jahr 1984 beschloss der Kirchenvorstand den Bau eines Gemeindehauses, das 1987 mit Finanzierung durch Bausteinaktion, Landeskirche und Gemeinden eröffnet wurde. Die künstlerische Ausstattung umfasst eine Orgel des Orgelbauers Anton Ehrlich von 1864 (erworben 1992) und Buntglasfenster des Künstlers Helmut Ulrich von 1992.
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Kurzfakten
Kirchenname
Christuskirche Kipfenberg
Konfession
evangelisch
Standort
auf Grundstück mit Limes-Verlauf
Ursprungsgebäude
Felsenkeller/Böllsaal
Erwerb durch Gemeinde
11. Februar 1954
Kircheneinweihung
13. Mai 1956
Gemeindehaus-Eröffnung
13. Januar 1987
Kirchenorgel
Anton Ehrlich, 1864, 1992 erworben
Buntglasfenster
Helmut Ulrich (Augsburg), 1992
Autor
Werner Kränzlein
Textauszug
Der Bierkeller
Die evangelische Christuskirche in Kipfenberg und ihr Standort haben eine außergewöhnliche Geschichte. ie Kirche entstand nämlich aus einem ehemaligen Wirtshaussaal und sie befindet sich unmittelbar auf einem Grundstück, durch das der Limes, die Grenzbefestigung der Römer, verlief.
Bereits im sogenannten „Salbuch“ von 1631, das war damals das amtliche Güter- und Einnahmenregister der Gemeinde, ist, zum Anwesen eines Kipfenberger Bierbrauers zugehörig, ein „Keller am Schloßberg“ verzeichnet. Das könnte bereits der Vorläufer desjenigen „Felsenkellers“ gewesen sein, den das Gastwirtsehepaar Böll 1830 zusammen mit einem Brauereianwesen erwarb, dem heutigen Gasthaus „Limes“.
Der Felsenkeller erhielt einen offenen, überdachten Aufbau aus Holz mit Legschieferdach und wurde damit zum „Sommerkeller“. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Die Christuskirche in Kipfenberg. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-13684-de.html (Zugriff am 01.09.2026)