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BayernHistory
Kirche Mariä Himmelfahrt in Kipfenberg
Vom Getreidespeicher zur Pfarrkirche
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Geschichte der Kipfenberger Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die nach der Erhebung Kipfenbergs zur Pfarrei durch den Bischof 1426 entstand. Man erfährt, dass die Kirche aus einem Getreidespeicher eines Fürstbischofs umgewandelt wurde und wohl um 1426 herum ihre heutige Form erhielt, da innerhalb der Ortsmauern kein Platz für einen großen Kirchenbau vorhanden war. Die Darstellung behandelt einen großen Umbau im Jahr 1624 unter Fürstbischof Johann Christoph von Westerstetten, dokumentiert durch eine Steintafel mit der Inschrift „16.J.C.E.E.24". Der Innenraum wird geprägt durch den Hochaltar mit einer Himmelfahrt-Mariens-Darstellung, entworfen von Hofbildhauer Matthias Seybold zwischen 1760 und 1765, sowie zwei Seitenaltäre: einen der heiligen Anna mit einer Mondsichelmadonna von um 1500 und einen dem heiligen Sebastian gewidmeten Altar von 1768 mit einem Gemälde Ludwig Schnitzelbaumers von 1853. Die Kirche wurde zuletzt 2012 renoviert und ist tagsüber sowie während Gottesdienste frei zugänglich.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Kirche
Mariä Himmelfahrt, Kipfenberg
Erhebung zur Pfarrei
1426 (durch Bischof)
Ursprüngliche Funktion
Getreidespeicher eines Fürstbischofs
Entstehung
um 1426
Großer Umbau
1624 unter Johann Christoph von Westerstetten
Hochaltar-Künstler
Matthias Seybold (Hofbildhauer Eichstätt)
Hochaltar-Entstehung
1760–1765
Mondsichelmadonna
um 1500 (Strahlenkranz 1951)
Rechter Seitenaltar gestiftet
1768
Letzter Umbau
2012
Textauszug
Kipfenbergs Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt steht in malerischer Hanglage über dem Marktplatz unterhalb der Burg und gehört in diesem Ensemble zu den schönsten Fotomotiven der Marktgemeinde. Vom Marktplatz aus kann man sie in ihrer vollen Breite bewundern. Dennoch, die Architektur mutet ein wenig eigenartig an, denn das Gebäude besteht aus einem verhältnismäßig großen und hohen Langhaus mit steilem Satteldach und einem kleineren Anbau für Chor und Sakristei an der linken Seite.
Die Fläche der Seitenwand teilen sich einige eher kleine Fenster mit einer Eingangspforte über einer mehrstufigen steinernen Treppe. An der rechten Ecke schließt sich eine kurze, hohe Mauer mit schmiedeeisernem Durchgangstor an, durch das man auf einen kleinen Platz an der Giebelseite kommt. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Kirche Mariä Himmelfahrt in Kipfenberg. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-13679-de.html (Zugriff am 01.09.2026)