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BayernHistory

Das Amtshaus in Kipfenberg

Erstes Rathaus mit Krankenstation und Feuerwehrdepot
Amtshaus Giebel: Foto Werner Kränzlein, 2025

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag behandelt das Amtshaus in Kipfenberg an der Försterstraße 1, das aus zwei Gebäuden besteht und im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert stammt. Man erfährt, dass eine Steintafel im nördlichen Giebel die Jahreszahl 1505 sowie die Wappen des Eichstätter Domkapitels und des Fürstbischofs Gabriel von Eyb zeigt, wobei das Gebäude wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtet wurde. Die Darstellung zeigt, dass das Haus zunächst Wohnung eines Gemeindebediensteten war, später auch als Arrestlokal für kleine Missetäter wie Holzdiebe diente und ein Arrestlokal, eine Krankenstube sowie einen Feuerwehrgeräteraum beherbergte. Man erfährt, dass das Amtshaus wahrscheinlich ab Mitte des 19. Jahrhunderts zum ersten Rathaus Kipfenbergs wurde, bevor die Amtsräume des Bürgermeisters im September 1931 in das Schulhausgebäude am Frankenring umzogen. 1932 kaufte ein Buchbinder das Anwesen, richtete eine Buchbinderei und einen Schreibwarenladen ein, und heute befindet sich dort ein Schreibwarenladen mit angeschlossener Postfiliale.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Adresse
Försterstraße 1, Kipfenberg
Entstehungszeitraum
16./17. Jahrhundert, wahrscheinlich erste Hälfte 16. Jahrhundert
Jahreszahl auf Steintafel
1505
Bauherr/Wappen
Eichstätter Domkapitel, Fürstbischof Gabriel von Eyb
Funktionen
Wohnung Gemeindebediensteter, Arrestlokal, Krankenstube, Feuerwehrgeräteraum
Erstes Rathaus seit
ca. Mitte 19. Jahrhundert
Umzug Bürgermeisteramt
September 1931
Neuer Standort Gemeinde
Schulhausgebäude am Frankenring
Neue Nutzung ab 1932
Buchbinderei, Schreibwarenladen
Heutige Nutzung
Schreibwarenladen mit Postfiliale

Textauszug

Sucht man im Bayerischen Denkmalatlas nach dem Haus Försterstraße 1 in Kipfenberg, so findet man in der Kurzbeschreibung, dass es sich um ein längliches, schmales, zweigeschossiges Wohnhaus handelt. Auch, dass es aus zwei Gebäuden besteht, im Kern wohl aus dem 16./17. Jahrhundert stammt und Treppengiebel aus dem 19. Jahrhundert hat.
Lassen Sie uns diese etwas magere Information ein wenig ergänzen! Wenn wir einen alten Ortsplan zur Hand nehmen, dann sehen wir zunächst, dass es direkt auf dem ehemaligen Verlauf des römischen Limes und wohl außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer steht. Die Entstehungszeit
 Im nördlichen Giebel findet sich oben eine Steintafel mit der Jahreszahl 1505, dem Wappen des Eichstätter Domkapitels und dem des Fürstbischofs Gabriel von Eyb mit den drei Muscheln.
 Allerdings ist es nicht nachweisbar, dass das Gebäude genau in jenem Jahr errichtet wurde, wohl aber in der ersten Hälfte des 16. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🎧 1 Audiobeitrag · 🖼 1 Bild in der Galerie
Datensatz-ID: BHA-P-13639
Kategorien: 📍 KipfenbergRathäuser und Verwaltungsbauten
Standort:Kipfenberg · 48.95005, 11.39492 · OpenStreetMap
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Nutzungshinweis

Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.

Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Das Amtshaus in Kipfenberg. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-13639-de.html (Zugriff am 01.09.2026)