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BayernHistory
20.000 Jahre Zurück
Gletscher formen den Ammersee
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die geologische Formung des Ammersees durch Gletschertätigkeit vor 20.000 Jahren. Man erfährt, dass während der Eiszeit die durchschnittliche Jahrestemperatur bei -3°C lag (heute 10°C) und die Eisschicht an dieser Stelle etwa 300 Meter dick war. Die Darstellung behandelt die Gletscherzunge, die von den Alpen ins Alpenvorland floss und etwa auf der Höhe des heutigen Grafrath endete, sowie die Wirkungsweise des Gletschers als „Hobel", der Gestein aller Größenordnungen mit sich führte. Man erfährt, dass dieser Geschiebemergel Moränen bildete und das nördlich gelegene, zum Seeufer ansteigende Gelände aus seitlichen Ablagerungen des Ammersee-Gletschers entstand.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Zeitraum
vor 20.000 Jahren
Durchschnittliche Jahrestemperatur damals
-3°C
Durchschnittliche Jahrestemperatur heute
10°C
Eisschichtdicke am Standort
etwa 300 Meter
Entfernung zu den Alpen
ca. 35 km südlich
Gletscherzungenende
Höhe des heutigen Grafrath, etwa 20 km entfernt
Gesteinsablagerung
Geschiebemergel, Moränen
Teil der Tour
Ammerseepfad Tour Südostufer
Textauszug
Vor 20.000 Jahren beträgt die durchschnittliche Jahrestemperatur -3°C (heute 10°C). Es ist Eiszeit. Die Eismassen der Gletscher haben sich jetzt am weitesten ausgedehnt. Wo wir momentan stehen, ist die Eisschicht etwa 300 Meter dick.
Oben auf dem Gletscher sehen wir ca. 35 km entfernt im Süden die Alpen. Dort ragen nur die Gipfel aus dem Eis. Aus den Bergen „fließt“ der Gletscher ins Alpenvorland. Langsam bewegt er sich nach Norden und findet etwa 20 km von hier auf der Höhe des heutigen Grafrath sein Ende. Wegen der Form des Gletschers wird von einer „Gletscherzunge“ gesprochen.
Die Eismassen wirken wie ein Hobel, der sich in die Landschaft gräbt. Der Gletscher führt aus den Bergen Gestein in allen Größen, vom Ton über Sand und Kies bis zu mehrere Meter dicken Steinen (Findlingen) mit sich. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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