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BayernHistory
Die Burg Über Kipfenberg
Das Wahrzeichen aus dem Mittelalter
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Geschichte der Burg Kipfenberg vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Man erfährt, dass die Burg um 1200 errichtet wurde, wie die Verwendung von Buckelquadern im Bergfried belegt, und dass sie 1266 erstmals urkundlich erwähnt wird mit einem Rudegerus de Kipphenberc als Zeuge. Die Burg war zunächst im Besitz der Reichsministerialen Kropf von Emetzheim und Flüglingen, bis Ritter Konrad Kropf der Jüngere und seine Frau Petrissa sie am 1. September 1301 an Bischof Konrad von Pfeffenhausen verkauften. Nach etwa 500 Jahren unter den Eichstätter Fürstbischöfen kam die Burg 1803 durch Säkularisation zunächst an den Großherzog der Toskana und 1806 an das Königreich Bayern. 1895 erwarben Franz Häußler und später 1914 Anna Taeschner die Burganlage und beauftragten Burgenarchitekt Bodo Ebhardt mit einem Wiederaufbau nach zeitgemäßen Bedürfnissen. Die Burg befindet sich heute in Privatbesitz, ein Wirtschaftsgebäude beherbergt das Römer- und Bajuwarenmuseum, und der Burginnenhof ist gelegentlich im Rahmen geführter Wanderungen zugänglich.
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Kurzfakten
Erbauungszeit
um 1200
Erste urkundliche Erwähnung
1266
Burgherren
Reichsministerialen Kropf von Emetzheim und Flüglingen
Letzter Eigentümer vor Verkauf
Ritter Konrad Kropf der Jüngere und Frau Petrissa
Verkauf an Bischof
1. September 1301 an Bischof Konrad von Pfeffenhausen
Säkularisation
1803
Aneignung durch Bayern
1806
Rückkauf des Bergfrieds durch Bayern
1836
Erwerb durch Taeschner
1914
Burgenarchitekt des Wiederaufbaus
Bodo Ebhardt
Textauszug
Wie die Burg Kipfenberg so stellen wir uns eine Ritterburg vor: errichtet auf einer Felsspitze, von weither sichtbar, überragt von einem Turm, dem Bergfried mit Treppengiebeln, umgeben von steinernen Wohngebäuden. Eine Umfassungsmauer mit weiteren Türmen, vom Hinterland abgetrennt durch einen tief in den Fels geschlagenen Graben. Über diesen führt eine hölzerne Ziehbrücke durch das Haupttor in einen Innenhof.
Am auffälligsten ist der Bergfried, das ist der hohe Turm mit Treppengiebel, der etwa aus der Mitte der Anlage heraus alle anderen Gebäudeteile überragt. Im unteren Teil wurden für das Mauerwerk sogenannte „Buckelquader“ verwendet, das sind Steine, bei denen sich die Sichtseite buckelartig nach außen wölbt. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Die Burg Über Kipfenberg. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-13572-de.html (Zugriff am 01.09.2026)