Everything is available in the BayernHistory app. Download now – it's worth it!
The app is free of charge and ad-free. Available for iOS and Android. In the app, all entries are also available as audio – listen to them!
BayernHistory
6 | Vorsichtig Umbauen
Verjüngung instabiler Fichtenbestände
Note: This text is currently available in German only.
Part of the project: Waldumbau JETZT!
Contents of this entry in the BayernHistory app
Der Beitrag zeigt Methoden zum Umbau instabiler Fichtenbestände in Bayern. Man erfährt, dass um 1930 gepflanzte Fichten auf gutem Boden schnell in die Höhe wuchsen, aber geringe Kronenstabilität als Einzelbäume aufweisen, während der geschlossene Bestand kollektive Stabilität besitzt. Die Darstellung behandelt zwei Verjüngungsverfahren: den Saumschlag, ein klassisches Altersklassenwaldverfahren, bei dem in etwa 10 bis 15 Meter breiten Linien gegen die Hauptwindrichtung Holz geerntet wird, und das bayerisch kombinierte Verfahren als Kombination aus Saumschlag und Femelhieb, bei dem einzelne Stämme in der Bestandstiefe entnommen werden. Man erfährt, dass beim Saumschlag Lichtbaumarten wie Lärche oder Ahorn eingebracht werden können und dass die Windrichtung eine entscheidende Rolle bei der Anlage spielt. Die Darstellung zeigt, wie durch diese behutsamen Verfahren ältere instabile Fichtenwälder in Mischbestände mit Buche, Tanne und Fichte umgebaut werden können.
Full entry: free of charge in the BayernHistory app.
Key facts
Pflanzungszeit der Fichten
um 1930
Höhe der Altbäume
etwa 40 Meter
Breite der Saumschlaglinie
etwa 10 bis 15 Meter
Hauptwindrichtung
Westen
Verfahren 1
Saumschlag
Verfahren 2
Bayerisch kombiniertes Verfahren
Schattbaumarten
Buche, Tanne
Lichtbaumarten
Fichte, Lärche, Ahorn, Bergahorn
Zielbestand
Mischbestände
Text excerpt
Sprecher: Links und rechts des Forstweges stehen sehr dicht aneinander junge Fichten. Links erhebt sich ein Altbestand mit sehr vielen und sehr hohen Fichten, etwa an die 40 Meter lang. Hier stehen wir an einem Bestand, in dem es sprichwörtlich brummt, weil er so gut wächst.
Sonja Scheurer: Man sieht, dass die um 1930 gepflanzten Bäume sehr lang sind. Sehr lange Zeit haben viele Bäume auf der Fläche gestanden und sind auf diesem guten Boden sehr schnell in die Höhe gewachsen. Oben ist aber zu wenig Platz, damit sich die Kronen gut entwickeln konnten, so dass sie verhältnismäßig klein blieben. Solange der Bestand geschlossen ist, also als Ganzes dasteht, hat er eine sogenannte kollektive Stabilität. … Continue reading in the BayernHistory app.
Available in the app: 🎧 1 audio contribution · 🖼 1 gallery image
You can find this entry with images, audio, and further content in the BayernHistory app in the theme area “BayernHistory“ unter „Waldumbau JETZT!”. Free download in the app stores.
Usage Notice
Entry from BayernHistory by dieKunstBauStelle e. V. Use for education, research, tourism, and remembrance culture is permitted with source attribution. Complete data export or automated evaluation is prohibited.