DE | EN
BayernHistoryApp
Die App BayernHistory herunterladen
Alles in der App BayernHistory zu finden. Jetzt herunterladen, es lohnt sich!
Die App ist kosten- und werbefrei. Verfügbar für iOS und Android. In der App sind alle Beiträge auch vertont – zum Anhören!
Download on the App Store Get it on Google Play
BayernHistory

Kommunbrauhaus

Hopfen und Malz, Gott erhalt's
Kommunbrauhaus Grafenwöhr, Foto: Stadt Grafenwöhr

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt die Geschichte des Bierkollektivs in Grafenwöhr in der nördlichen Oberpfalz, wo das Brauprivileg seit etwa 1300 allen Bürgern verliehen wurde. Man erfährt, dass das gemeinsame Brauen im Kommunbrauhaus in der Wolf-Dietrich-Mayr-Straße stattfand, wo die Maische für den sogenannten Zeigl gekocht und gehopft wurde, während die Lagerung in Felsenkellern am Annaberg erfolgte. Die Darstellung behandelt die Kontrolle durch das Zollamt, die Preisfestlegung durch Bierkieser, die Unterscheidung zwischen Kernbier und Nachbier sowie einen kurfürstlichen Befehl von 1535 zur Preisregelung. Der Text dokumentiert, dass 1694 der Rat beschloss, mindestens zwei Zeigl gleichzeitig offen zu halten, und dass noch 1914 etwa ein Dutzend Zeigl-Brauwirtschaften in Grafenwöhr existierten, bevor die letzte Maische 1941 im Kommunbrauhaus gebraut wurde.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Ort
Grafenwöhr, nördliche Oberpfalz
Braustätte
Kommunbrauhaus, Wolf-Dietrich-Mayr-Straße
Lagerstätten
Felsenkeller am Annaberg
Stärkegehalt
zwölf Prozent maximal
Preiserlass
1535, Kernbier zwei Pfennige, Nachbier ein Pfennig
Ratsbeschluss
1694, mindestens zwei Zeigl offen
Zeiglwirtschaften 1914
etwa ein Dutzend
Letzte Maische
1941

Textauszug

Im Gebiet der nördlichen Oberpfalz, wo sich Städte und Märkte erst ab 1300 bildeten, wurde das Brauprivileg zusammen mit der Markt- oder Stadterhebung allen Bürgern des Ortes verliehen. In Grafenwöhr nahm das Bierbrauen eine herausragende Stellung ein und fast jedes Bürgerhaus besaß das Braurecht, wenn auch nur für den Eigengebrauch, der sogenannte Haustrunk, gebraut wurde. Wegen des Mangels an Eis konnte in früher Zeit nur im Winter gesotten werden. Die Maische für den Zoigl oder besser gesagt, den Zeigl, wie es bei uns hieß, wurde gemeinschaftlich im Kommunbrauhaus, in der Wolf-Dietrich-Mayr-Straße, gekocht und gehopft. Der Stärkegehalt von zwölf Prozent durfte nicht überschritten werden, denn das Zollamt kontrollierte regelmäßig. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🎧 1 Audiobeitrag
Datensatz-ID: BHA-P-13462
Kategorien: 📍 GrafenwöhrArchitektur
Standort:Grafenwöhr · 49.72087, 11.90508 · OpenStreetMap
Diesen Beitrag finden Sie mit Bildern, Audio und weiteren Inhalten in der BayernHistoryApp im Themenbereich „BayernHistory“. Kostenloser Download in den App Stores.
Download on the App Store Get it on Google Play

Nutzungshinweis

Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.

Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Kommunbrauhaus. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-13462-de.html (Zugriff am 01.09.2026)