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BayernHistory
Der Alte Wirt in Geltendorf
Die Besitzer des Gasthauses spielten eine bedeutende Rolle in der Gemeinde
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Geschichte des Gasthauses „Alter Wirt" in Geltendorf von seinen Anfängen um 1485 bis zur Versteigerung 1909. Man erfährt, dass die Wirtschaft ursprünglich grundbar zum Baron von Seefeld war und deren Besitzer bedeutende Rollen als Dorfführer und Kirchenpfleger innehatten. Die Darstellung behandelt bekannte Wirte wie Hans Ditsch (um 1600), Georg Steber (1711) und die Familie Oswald ab 1764, die zunehmende Verschuldung des Betriebs, sowie die Expansion unter der Familie Ruch, die den Besitz auf 600 Tagewerk ausbaute. Nach dem Tod von Franz Paul Ruch 1906 führte seine Witwe Rosina Ruch das Geschäft, das am 28. Dezember 1909 vor etwa 2000 Menschen versteigert wurde und insgesamt 420.000 Mark einbrachte. Nach der Versteigerung übernahm die Löwenbrauerei München den Betrieb, der danach durch Pächter bewirtschaftet wurde und auf 9,38 Tagewerk schrumpfte.
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Kurzfakten
Ort
Geltendorf
Ursprünglicher Grundherr
Baron von Seefeld (um 1485)
Bekannte Wirte
Hans Ditsch (um 1600), Stephan Gistl, Philipp Stigelmayer, Johann Winterholler, Georg Steber (1711)
Erste Zwangsversteigerung
1813
Maximaler Grundbesitz
600 Tagewerk unter Paul Ruch
Großveranstaltung
28. Dezember 1909, ca. 2000 Besucher
Versteigerungssumme
420.000 Mark
Neue Betreiber nach 1909
Löwenbrauerei München und Pächter
Endgültiger Besitz
9,38 Tagewerk
Textauszug
Von Anfang an war die Wirtschaft ein ganzer Hof und wurde durch den Erwerb der Hofstatt zum Inhaber zweier ganzer Höfe. Ursprünglich war die Wirtschaft grundbar zum Baron von Seefeld (um 1485 wurde Töringen zu Seefeld als Besitzer genannt). Die Wirte spielten stets eine bedeutende Rolle in der Gemeinde, indem sie als Dorfführer und Kirchenpfleger fungierten. Folgende Wirte sind bekannt:
Um 1600: Hans Ditsch
Danach: Stephan Gistl
Um 1636: Philipp Stigelmayer
Um 1638: Johann Winterholler
Um 1674: Johann Winterholler, Sohn
Um 1710: Matthias Winterholler
1711: Georg Steber, verheiratet mit Anna Winterholler
Verschuldung der Wirtschaft
Georg Steber verkaufte die Lebzelter Breite im Hausener Feld (5 Juchert) für 1400 Gulden, um zwei Töchter seines Vorgängers, die ins Kloster eintraten, auszuzahlen. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Der Alte Wirt in Geltendorf. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-13439-de.html (Zugriff am 01.09.2026)