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BayernHistory
Der Dreiherrenstein in Geltendorf
Schnittpunkt von drei Landesherren
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt, dass der Dreiherrenstein zwischen Geltendorf und Türkenfeld nahe dem Waldweg zum Bahnhof Geltendorf steht und aus dem Jahr 1692 stammt. Man erfährt, dass der dreieckige Stein aus Ruhpoldinger Marmor besteht und die Wappen dreier Grundbesitzer trägt: Kurfürst Max Emanuel von Bayern, das Landsberger Jesuitenkolleg und das Kloster Benediktbeuern. Die Darstellung behandelt die räumliche Ordnung dieser Ländereien anhand der Wappenplatzierung sowie die ursprüngliche Materialfarbe des roten Kalksteins, der durch Verwitterung grau geworden ist. Der Beitrag vermittelt zudem volkssagenhaften Hintergrund zum Ort als ehemaliger unheimlicher Platz.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Standort
zwischen Geltendorf und Türkenfeld, nahe Waldweg zum Bahnhof Geltendorf
Entstehungsjahr
1692
Form
dreieckig
Material
Ruhpoldinger Marmor (roter Kalkstein)
Grundbesitzer 1
Kurfürst Max Emanuel von Bayern
Grundbesitzer 2
Landsberger Jesuitenkolleg
Grundbesitzer 3
Kloster Benediktbeuern
Oberflächenveränderung
grau durch Verwitterung
Textauszug
Der Dreiherrenstein befindet sich zwischen Geltendorf und Türkenfeld, nahe dem Waldweg zum Bahnhof Geltendorf, auf einer leichten Anhöhe mitten im Wald. Der Stein hat eine dreieckige Form und stammt aus dem Jahr 1692. Er markiert den Schnittpunkt von drei Ländereien. In die drei Seitenflächen des Steins sind die Wappen der drei Grundbesitzer eingemeißelt, die in die Richtung von deren Besitz weisen. Das Rautenwappen zeigt den Besitzer Kurfürst Max Emanuel von Bayern an, das Wappen der Jesuiten steht für das Landsberger Jesuitenkolleg und das Wappen mit den gekreuzten Krummstäben ist das Wappen des Klosters Benediktbeuern.
Ruhpoldinger Marmor
Der Dreiherrenstein besteht aus Ruhpoldinger Marmor.Das bei Ruhpolding abgebaute Gestein ist kulturhistorisch bedeutend; es wurde vor allem im Sakralbau im süddeutschen Raum verwendet. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Der Dreiherrenstein in Geltendorf. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-13392-de.html (Zugriff am 01.09.2026)