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BayernHistory

Mariahilfkirche in Grafenwöhr

Eine Kirche im Wandel der Zeit
Annabergkirche, Foto Pirim Balk, 2023

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt die Geschichte der Mariahilfkirche (Annabergkirche) in Grafenwöhr von ihrer Gründung bis zur Moderne. Man erfährt, dass 1754 eine kleine Kapelle auf einem 450 Meter hohen Hügel erbaut wurde, die sich schnell als Wallfahrtsort etablierte und 1770 vom Pfarrer Carl von Brockie benediziert wurde, wobei etwa 700 Personen an der Prozession teilnahmen. Die Darstellung behandelt bauliche Erweiterungen (1771, 1780, 1784/1785), die Säkularisationskrise von 1803, bei der sich Grafenwöhr gegen den Abriss wehrte, sowie umfangreiche Umgestaltungen im 19. und 20. Jahrhundert, darunter die Umgestaltung im Nazarener Stil 1898 und eine Renovierung 1936, bei der der Münchner Maler Gotthard Bauer das Deckengemälde schuf und die Künstlerin Christina Hausmann ein Schutzbild über dem Eingang anfertigte. Der Volksname Annabergkirche bürgerte sich ab Mitte des 19. Jahrhunderts ein, benannt nach dem Weihetag Ende Juli, dem Namenstag der Heiligen Anna.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Kirchenname
Mariahilfkirche (Annabergkirche)
Ort
Grafenwöhr, Anhöhe 450 Meter über Meeresspiegel
Kapelle erbaut
1754
Originalabmessungen
4,20 mal 3,60 Meter
Benedizierung
26. Juli 1770 durch Pfarrer Carl von Brockie
Prozession zur Weihe
etwa 700 Personen
Turmbau
1780, neun Meter; 1784 um drei Meter erhöht
Turmbeschaffung
zwei Glocken 1780; 1921 zwei Stahlgussglocken aus Thüringen
Umgestaltung Innenraum
1898 Nazarener Stil
Renovierung mit Deckengemälde
1936 durch Maler Gotthard Bauer
Schutzbild
Christina Hausmann, Maria mit jungem Jesus über dem Eingang

Textauszug

Die Annabergkirche, wie sie im Volksmund genannt wird, liegt im Zentrum der Stadt. Ihren eigentlichen Namen, Mariahilfkirche, wissen nicht mehr viele. Die Kirche mit der Hausnummer 4 liegt auf einer Anhöhe von 450 Meter über dem Meeresspiegel. Dieser Hügel ist nicht nur als Wiege der Stadt Grafenwöhr mit den Burgresten der Stadtgründer, den Landgrafen Gebhard I. und Ulrich von Leuchtenberg. sondern auch als einstiger Wallfahrtsort bekannt. Anziehungspunkt und Wallfahrtsort Im Jahr 1754 wurde an diesem Platz eine kleine Kapelle im Ausmaß von 4,20 mal 3,60 Meter erbaut, die schon bald als Gnadenort aufgesucht wurde. Seit 1634 war der Mariahilfberg in Amberg Anziehungspunkt für Wallfahrer, die Grafenwöhrer Mariahilf-Kapelle wurde von Gläubigen aus der ganzen Umgebung gerne angenommen, da der Weg nach Amberg doch sehr weit war. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🎧 1 Audiobeitrag
Datensatz-ID: BHA-P-13348
Kategorien: 📍 GrafenwöhrKirchen
Standort:Grafenwöhr · 49.72172, 11.89985 · OpenStreetMap
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Nutzungshinweis

Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.

Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Mariahilfkirche in Grafenwöhr. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-13348-de.html (Zugriff am 01.09.2026)