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BayernHistory
Alte Amberger Strasse
Vom ungeliebten Kind zur Vergnügungsmeile
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Entwicklung der Alten Amberger Straße in Grafenwöhr von einer gesperrten Staatsstraße zur Vergnügungsmeile. Man erfährt, dass die ursprüngliche Verbindungsstraße von Amberg nach Kemnath 1908 mit den Bauarbeiten für den Truppenübungsplatz unpassierbar wurde und eine neue Route über Kaltenbrunn, Hütten und Gmünd notwendig machte. Die Darstellung behandelt den Konflikt zwischen der Garnisonsverwaltung und der Stadt Grafenwöhr zwischen 1913 und 1926 um die Instandsetzung und Übernahme des 123 Meter langen Straßenabschnitts. Nach dem Zweiten Weltkrieg, als die U.S. Army den Truppenübungsplatz mit 18.000 Soldaten übernahm, entwickelte sich die Alte Amberger Straße zur bekannten Vergnügungsmeile mit Lokalen wie Scala, Micky-Bar und Maxim-Bar, begleitet von Phänomenen wie Prostitution, Schwarzmarkt und Kriminalität. Heute prägt weiterhin die amerikanische Präsenz das Straßenbild, besonders an Wochenenden.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Historische Funktion
Staatsstraße Amberg–Kemnath durch Grafenwöhr
Sperrung
1908, Bauarbeiten Truppenübungsplatz
Neue Wegführung
Kaltenbrunn, Hütten, Gmünd, Geismannskeller
Straßenlänge
123 Meter
Ministeriumserlass
August 1910, Kriegsministerium
Streitdauer
1913–1926
Straßenübergabe
1926, an Stadt Grafenwöhr durch Heeresverwaltung
Nachkriegsbesatzung
U.S. Army, 18.000 Soldaten
Bekannte Lokale
Scala, Micky-Bar, Maxim-Bar/Metropol
Autor
Christine Meinl; Bearbeitung: Alois Kramer
Textauszug
Die wichtigste Straßenverbindung in früherer Zeit war die Straße von Amberg nach Kemnath, die durch Grafenwöhr führte. Als 1908 mit den Bauarbeiten für den Truppenübungsplatz begonnen wurde, war die alte Verbindungsstraße nach Amberg nicht mehr wie gewohnt nutzbar. Reisende mussten eine neue Wegführung über Kaltenbrunn, Hütten, Gmünd und den Geismannskeller in Kauf nehmen. Die heutige Neue Amberger Straße entstand, die gesperrte wurde zur Alten Amberger Straße. Diese war damals mäßig bebaut, erst später entwickelte sie sich zur Geschäfts- und Vergnügungsmeile.
Mit einem Erlass vom August 1910 hatte sich das Kriegsministerium damit einverstanden erklärt, die alte Staatsstraße Grafenwöhr-Tanzfleck, die sich nun im Truppenübungsplatz befand, zu übernehmen. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Alte Amberger Strasse. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-13331-de.html (Zugriff am 01.09.2026)