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BayernHistory

Das Schwellenwerk in Kirchseeon

Die ehemalige Imprägnieranstalt und ihre Zukunft
Wasserturm und Dienstgebäude des Schwellenwerks Kirchseeon von Süden, Foto: Flummi-2011: 2017, CC BY-SA 4.0 DEED

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt die Geschichte des Schwellenwerks in Kirchseeon von seiner Gründung bis zur Gegenwart. Man erfährt, dass die Königliche Imprägnieranstalt Kirchseeon nach dem Auftrag zum Bau der Eisenbahnstrecke München-Rosenheim am 13. Mai 1868 entstanden ist, um Bahnschwellen zu imprägnieren und dabei Holz aus dem nahegelegenen Ebersberger Forst nutzte. Die Darstellung behandelt die Aufbau der Anlage mit Brunnen, Dampfsäge und Kyanisierhalle, den Bau des 27 Meter hohen „Roten Turms" (1902–1903), das Wachstum des Werks nach Forstschäden 1890–1892 und die Zerstörung durch Brandbomben 1944. Man erfährt von der neuen Sägehalle von 1948, der Schließung des Werks 1959 und der seit 2005 laufenden Grundwassersanierung aufgrund von Teerölkontamination. Der Beitrag dokumentiert zudem die aktuellen Planungen ab 2023 mit Bürgerforen und den Bürgerentscheid vom 8. Oktober 2023, der bisherige Quartiersentwicklungspläne ablehnte, während das Betriebsgebäude von 1895 und der Wasserturm von 1903 unter Denkmalschutz stehen.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Gründung
Königliche Imprägnieranstalt Kirchseeon, nach 13. Mai 1868
Eisenbahnstrecke
München-Rosenheim über Grafing
Holzquelle
Ebersberger Forst
Brunnen
30 Meter tief mit Pumpwerk
Roter Turm
27 Meter hoch, Baubeginn November 1902, fertiggestellt 1903
Wasserversorgung durch Turm
bis etwa 1952 für Kirchseeon-Bahnhof
Neue Sägehalle
geplant Herbst 1947, fertiggestellt Oktober 1948
Schließung des Werks
1959
Grundwassersanierung
seit 2005, Anlage 2016 erweitert, bis zu 95.000 Liter pro Stunde
Bürgerentscheid
8. Oktober 2023, Ablehnung bisheriger Quartiersentwicklung
Denkmäler
Betriebsgebäude 1895 und Wasserturm 1903 unter Denkmalschutz

Textauszug

Ein bahnbrechender Anfang Am 13. Mai 1868 erteilte die Königliche Eisenbahnverwaltung den Auftrag zum Bau der Eisenbahnstrecke München-Rosenheim über Grafing. In der Nähe von Kirchseeon entstand in der Folge ein neuer Bahnhof. Angesichts des reichhaltigen Holzangebots aus dem nahen Ebersberger Forst und der Errichtung des Bahnhofs wurde die "Königliche Imprägnieranstalt Kirchseeon" ins Leben gerufen, um Eisenbahnschwellen herzustellen und zu imprägnieren. Dafür erwarb man eine Grundfläche von etwa 12 Hektar und rodete den dortigen Fichtenbestand. Die Bahnschwellen – aber auch Leitungsmasten und Pfähle - wurden früher zum Schutz gegen Witterung, Schädlings- und Pilzbefall zumeist mit teerölhaltigen Holzschutzmitteln (z.B. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🎧 1 Audiobeitrag · 🖼 1 Bild in der Galerie · 🔗 1 Weiterführender Link
Datensatz-ID: BHA-P-13319
Kategorien: 📍 KirchseeonTechnische Bauwerke
Standort:Kirchseeon · 48.07052, 11.88490 · OpenStreetMap
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Nutzungshinweis

Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.

Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Das Schwellenwerk in Kirchseeon. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-13319-de.html (Zugriff am 01.09.2026)