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BayernHistory

Die Kirche St. Martin in Hechenwang

Der Zehent finanziert eine prächige Kirche
Note: This text is currently available in German only.
Die Kirche St. Martin 2009, Foto Katharina Heininger

Contents of this entry in the BayernHistory app

Der Beitrag zeigt die Baugeschichte der Kirche St. Martin in Hechenwang, die trotz der geringen Ortsgröße von nur 14 Wohnhäusern eine prächtige Barockkirche darstellt. Man erfährt, dass ihr Reichtum vor allem durch den Zehent von Feldern in Hechenwang und der Umgebung sowie durch Grundherrschaften über 35 Anwesen in elf verschiedenen Orten finanziert wurde. Die Kirche wurde in mehreren Etappen erbaut: 1704 Chor und Sakristei, 1714 Langhaus und 1719 Turm unter der Leitung des Wessobrunner Baumeisters Joseph Schmuzer (1683–1752). Die Darstellung behandelt zudem die Ereignisse nach dem Brand von 1822, der den Kirchturm zerstörte, und dessen Wiederaufbau mit Spitzhelm statt ursprünglicher Doppelzwiebel, die 1974 bei der Restaurierung wieder hergestellt wurde. Der Innenraum wird mit seinen Fresken aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts, Werken von Johann Luidl sowie dem 1875 errichteten Hochaltar im Stil der Neorenaissance mit Gemälde von Julius Frank dokumentiert.
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Key facts

Ort
Hechenwang
Kirchenname
St. Martin
Ortsgröße zur Bauzeit
14 Wohnhäuser
Baubeginn
1704
Baumeister
Joseph Schmuzer
Geburt Joseph Schmuzer
13. Februar 1683 in Gaispoint
Tod Joseph Schmuzer
19. März 1752
Brand
9. März 1822
Hochaltar erbaut
1875
Altargemälde gemalt
1876
Patroziniumsfest
11. November

Text excerpt

Egal aus welcher Himmelsrichtung man sich Hechenwang nähert, die stattliche Kirche mit ihrem hohen Turm fällt sofort ins Auge. Hechenwang war nie eine eigenständige Pfarrei, kein Wallfahrtsort und bestand zur Zeit des Kirchenbaus nur aus 14 Wohnhäusern. Wie konnte sich dieser Ort eine so prächtige Kirche leisten, die die meisten Pfarrkirchen der Umgebung in den Schatten stellte? Der Grund war vor allem der Reichtum durch den Zehent von allen Feldern in Hechenwang und einigen in der Umgebung, von dem nur ein Drittel an den Pfarrer von Eresing abgegeben werden musste. Gerade in schlechten Zeiten, wie in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, stieg der Getreidepreis enorm an. So konnte durch den Zehent in Hechenwang ein ansehnliches Kirchenvermögen gebildet werden. … Continue reading in the BayernHistory app.
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Record ID: BHA-P-13263
Categories: 📍 WindachKirchen
Location:Windach · 48.05143, 11.05977 · OpenStreetMap
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Usage Notice

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Citation: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Die Kirche St. Martin in Hechenwang. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-13263-en.html (accessed 2026-09-01)