Alles in der App BayernHistory zu finden. Jetzt herunterladen, es lohnt sich!
Die App ist kosten- und werbefrei. Verfügbar für iOS und Android. In der App sind alle Beiträge auch vertont – zum Anhören!
BayernHistory
Die Kirche St. Martin in Hechenwang
Der Zehent finanziert eine prächige Kirche
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Baugeschichte der Kirche St. Martin in Hechenwang, die trotz der geringen Ortsgröße von nur 14 Wohnhäusern eine prächtige Barockkirche darstellt. Man erfährt, dass ihr Reichtum vor allem durch den Zehent von Feldern in Hechenwang und der Umgebung sowie durch Grundherrschaften über 35 Anwesen in elf verschiedenen Orten finanziert wurde. Die Kirche wurde in mehreren Etappen erbaut: 1704 Chor und Sakristei, 1714 Langhaus und 1719 Turm unter der Leitung des Wessobrunner Baumeisters Joseph Schmuzer (1683–1752). Die Darstellung behandelt zudem die Ereignisse nach dem Brand von 1822, der den Kirchturm zerstörte, und dessen Wiederaufbau mit Spitzhelm statt ursprünglicher Doppelzwiebel, die 1974 bei der Restaurierung wieder hergestellt wurde. Der Innenraum wird mit seinen Fresken aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts, Werken von Johann Luidl sowie dem 1875 errichteten Hochaltar im Stil der Neorenaissance mit Gemälde von Julius Frank dokumentiert.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Ort
Hechenwang
Kirchenname
St. Martin
Ortsgröße zur Bauzeit
14 Wohnhäuser
Baubeginn
1704
Baumeister
Joseph Schmuzer
Geburt Joseph Schmuzer
13. Februar 1683 in Gaispoint
Tod Joseph Schmuzer
19. März 1752
Brand
9. März 1822
Hochaltar erbaut
1875
Altargemälde gemalt
1876
Patroziniumsfest
11. November
Textauszug
Egal aus welcher Himmelsrichtung man sich Hechenwang nähert, die stattliche Kirche mit ihrem hohen Turm fällt sofort ins Auge. Hechenwang war nie eine eigenständige Pfarrei, kein Wallfahrtsort und bestand zur Zeit des Kirchenbaus nur aus 14 Wohnhäusern. Wie konnte sich dieser Ort eine so prächtige Kirche leisten, die die meisten Pfarrkirchen der Umgebung in den Schatten stellte?
Der Grund war vor allem der Reichtum durch den Zehent von allen Feldern in Hechenwang und einigen in der Umgebung, von dem nur ein Drittel an den Pfarrer von Eresing abgegeben werden musste. Gerade in schlechten Zeiten, wie in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, stieg der Getreidepreis enorm an. So konnte durch den Zehent in Hechenwang ein ansehnliches Kirchenvermögen gebildet werden. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🎧 1 Audiobeitrag · 🖼 1 Bild in der Galerie · 🔗 2 Weiterführende Links
Diesen Beitrag finden Sie mit Bildern, Audio und weiteren Inhalten in der BayernHistoryApp im Themenbereich „BayernHistory“. Kostenloser Download in den App Stores.
Nutzungshinweis
Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.
Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Die Kirche St. Martin in Hechenwang. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-13263-de.html (Zugriff am 01.09.2026)