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BayernHistory
3 | Vorbauen für die Zukunft
Buchen- und Tannenvorbau
Teil des Projekts: Waldumbau JETZT!
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt einen Waldumbau in der Waldgenossenschaft Schwabniederhofen, bei dem seit 2012 unter einem um 1970 entstandenen Fichtenbestand gezielt Buchen, Tannen und Eiben in Wildschutzzäunen (etwa 25 x 30 m groß) gepflanzt werden. Man erfährt von den beteiligten Personen – dem Vorsitzenden Robert Waldmann, der Försterin Sonja Scheurer und dem Förster Ludwig Rabl – dass diese Voranbau-Methode die Baumartenvielfalt erhöhen und langfristig ein Mosaik aus Mischbaumarten schaffen soll. Die Darstellung begründet den Waldumbau damit, dass die Fichte bis 2050 noch ein geringes Anbaurisiko hat (bis 70 Prozent möglich), aber bis 2100 nur noch 30 Prozent empfohlen werden, während Buche und Tanne als klimaresilient gelten. Der Beitrag erläutert die Pflanzungsstrategie mit schachbrettartig angeordneten Vorbaugruppen seit 2012 (erste Tannengruppe), weiteren sechs Gruppen 2018 und einer Buchengruppe 2023, sowie Beobachtungskriterien zur Bestimmung des Lichtentzugs bei Buchen und Tannen.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Ort
Waldgenossenschaft Schwabniederhofen
Waldbestand-Entstehung
um 1970
Baumart dominant
Fichten
Wildschutzzaun-Größe
etwa 25 x 30 m
Gepflanzte Baumarten
Buche, Tanne, Eibe
Erste Tannengruppe
2012
Weitere Buchen- und Tannengruppen
2018 (sechs)
Buchengruppe entlang Straße
Herbst 2023
Fichtenanteil bis 2050
bis 70 Prozent möglich
Fichtenanteil bis 2100
maximal 30 Prozent empfohlen
Textauszug
Sprecher: Links in Laufrichtung unseres Spazierganges liegt der erste Waldbestand.
Dieser Wald ist fast nur mit Fichten bestockt und etwa um 1970 entstanden.
Im Abstand von etwa 30 Metern sind Rückegassen eingelegt. Zwischen den Gassen sind mehrere Wildschutzzäune aufgebaut. Sie sind etwa 25 x 30 m groß.
Mit dem Vorsitzenden der Waldgenossenschaft Schwabniederhofen, Robert Waldmann, der Försterin Sonja Scheurer und dem Förster Ludwig Rabl wandern wir durch den Bestand. Wir stehen vor einem der kleinen Wildschutzzäune.
Ludwig Rabl: In den Wildschutzzäunen wachsen Buchen, Tannen und einzelne Eiben. Diese Baumarten sind nicht durcheinander gemischt, sondern wir haben immer entweder reine Buchengruppen oder reine Tannengruppen und dann einzelne Eiben beigemischt. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): 3 | Vorbauen für die Zukunft. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-13207-de.html (Zugriff am 01.09.2026)