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BayernHistory
Schloss Lichtenberg
Sommerresidenz der bayerischen Kurfürsten
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Geschichte von Schloss Lichtenberg zwischen Landsberg und Scheuring von der Antike bis zur Gegenwart. Man erfährt, dass das Gelände bereits von Römern besiedelt war (Nachweis durch Bronzefund von 1597), das Geschlecht der Edlen von Lichtenberg erstmals 1223 urkundlich auftaucht und die bayerischen Herzöge die Veste 1386 erwarben. Nach der Zerstörung durch Schweden 1633 im Dreißigjährigen Krieg ließ Kurfürst Max Emanuel ab 1687 nach Plänen von Giovanni Antonio Viscardi und Enrico Zucalli ein Lustschloss mit über 300 Fenstern errichten, das als Jagdschloss und Treffpunkt des Hochadels diente und eine Gemäldegalerie mit 149 Gemälden beherbergte. Die Darstellung behandelt die Blütezeit unter Max Emanuel und seinen Nachfolgern im 17. und 18. Jahrhundert, den Niedergang ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und schließlich den Abriss zu Beginn des 19. Jahrhunderts, nachdem Kurfürst Max Joseph IV. das Schloss an Feldmarschall Carl Philipp von Wrede verschenkt hatte. Seit 1990 gehört der Gutshof Lichtenberg mit etwa 210 Hektar Christian Thyssen.
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Kurzfakten
Lage
zwischen Landsberg und Scheuring
Römischer Fund
bronzenes Lorbeerblatt, 1597
Erstnennung Adelsgeschlecht
1223
Erwerb durch bayerische Herzöge
1386
Zerstörung
1633, Schweden, Dreißigjähriger Krieg
Neubau Lustschloss
ab 1687
Baumeister
Giovanni Antonio Viscardi, Enrico Zucalli
Fenster
über 300
Gemäldegalerie
149 Gemälde
Künstler Innenausstattung
Cosmas Damian Asam
Abriss
Anfang 19. Jahrhundert
Gegenwärtiger Eigentümer
Christian Thyssen, seit 1990
Fläche Gutshof
etwa 210 Hektar
Textauszug
Der Lech, einst ein wilder Fluss, verlagerte sich in unserer Gegend allmählich nach Osten und schuf so den bis zu 50 Meter hohen Lechhang. Historiker des 19. Jahrhunderts vermuteten, dass die Römer auf dem rechten Lechufer Beobachtungsposten errichteten, um einen guten Blick auf das gegenüberliegende Ufer zu haben.
Dieses rechtsseitige Hochufer zwischen Landsberg und Scheuring war schon seit Urzeiten besiedelt, da es gute Ackerböden und einen Zugang zum fischreichen Lech bot. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass dieser günstige Ort, der später Lichtenberg genannt wurde, von den alten Lechrainer Römern besetzt war. Ein bedeutender Fund aus dem Jahr 1597, ein bronzenes Lorbeerblatt von einer überlebensgroßen Kaiserstatue, belegt dies. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Schloss Lichtenberg. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-13120-de.html (Zugriff am 01.09.2026)