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BayernHistory

Kirche St. Johannes der Täufer in Scheuring

Spätgotisches Baudenkmal im Landkreis Landsberg
Foto Josef Neumair, 2023

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt die Baugeschichte und Ausstattung der Kirche St. Johannes der Täufer in Scheuring, eines spätgotischen Baudenkmals im Landkreis Landsberg am Lech. Man erfährt, dass der Bau 1472 unter Herzog Sigismund von Bayern-München begonnen wurde und nach schwedischer Zerstörung und Brandschädigung 1633 ab 1637 notdürftig wiederhergestellt wurde, mit Dachdeckung 1677 und neuem Hochaltar 1684. Die Darstellung behandelt umfangreiche Neugestaltungen zwischen 1787–1789 durch den Kunstschreiner Maximilian Gruber und des Malers Johann Nepomuk Schöpf sowie eine vollständige Innenraumrenovierung ab 1881 unter Pfarrer Leonhard Reiner mit Ausmalung 1899 und neuer Orgel. Man erfährt von Restaurierungen 1955 und 1982 mit Wiederaufstellung neugotischer Altäre der Kunstanstalt Joseph Hieber aus Augsburg von 1884 sowie von bedeutenden Skulpturen des Landsberger Bildhauers Lorenz Luidl und seltenen Apostel-Brustbildern aus der Zeit um 1587.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Bautyp
Spätgotisches Baudenkmal
Baubeginn
1472
Bauherr
Herzog Sigismund von Bayern-München
Ort
Scheuring, Landkreis Landsberg am Lech
Zerstörung
1633 durch Schweden
Wiederherstellung begonnen
1637
Dachdeckung
1677
Hochaltar
1684
Barocke Altäre ersetzt
1787–1789
Kunstschreiner
Maximilian Gruber aus Egling
Hofmaler
Johann Nepomuk Schöpf
Neugestaltung Innenraum
ab 1881
Pfarrer
Leonhard Reiner
Ausmalung
1899
Neue Orgel
1899
Neugotische Altäre
1884 von Kunstanstalt Joseph Hieber, Augsburg
Übertünchung Ausmalung
1955
Wiederaufstellung Altäre
1982
Bischof bei Einweihung
Josef Stimpfle
Bildhauer
Lorenz Luidl aus Landsberg
Apostel-Brustbilder
um 1587

Textauszug

Der Bau wurde wohl anstelle einer älteren, kleinen Kirche im Jahr 1472 unter Herzog Sigismund von Bayern-München begonnen, wie die Jahreszahl im Chorbogen verrät. Nach der gewaltsamen Zerstörung der gesamten Inneneinrichtung und dem Ausbrennen des Turmes samt Glocken und Spitzhelm im Jahr 1633 wurde die Kirche von den Schweden als Pferdestall benutzt. Die Einrichtung warfen sie auf einen Haufen und verbrannten sie. Vier Jahr später begann man mit der notdürftigen Wiederherstellung der Kirche. Laut Kirchenrechnungen wurde 1677 auf dem Dachstuhl ein grünes Schindeldach aufgebracht. Außerdem wurde der Turm mit Spitzhelm, der bis ins 19. Jahrhundert mit grünen Nagelschindeln gedeckt war, wieder aufgemauert. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🎧 1 Audiobeitrag · 🖼 1 Bild in der Galerie · 🔗 1 Weiterführender Link
Datensatz-ID: BHA-P-12993
Kategorien: 📍 ScheuringKirchen
Standort:Scheuring · 48.16964, 10.89906 · OpenStreetMap
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Nutzungshinweis

Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.

Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Kirche St. Johannes der Täufer in Scheuring. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-12993-de.html (Zugriff am 01.09.2026)