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BayernHistory

Absturzstelle Eines Tornado bei Scheuring

Ein Gedenkstein der Neuzeit
Foto Josef Neumair, 2023

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt die Geschichte eines Tornado-Kampfflugzeugs, das am 9. Dezember 2004 kurz nach dem Start vom Fliegerhorst Lagerlechfeld im Westerholz abstürzte. Man erfährt, dass die ECR-Maschine des Jagdbombergeschwaders 32 bei Nebel aus etwa 500 Metern Höhe abstürzte und dabei beide Piloten ums Leben kamen, da sie ihre Schleudersitze nicht mehr betätigen konnten. Die Darstellung behandelt die Verwüstung im Wald: eine 200 Meter lange Schneise mit über einem Hektar beschädigter oder zerstörter Waldfläche, tausende Liter ausgelaufener Treibstoff und Wrackteile, die sich über 400 Meter verstreuten. Der Abschlussbericht der Bundeswehr schloss technisches Versagen aus; stattdessen werden menschliche Faktoren und organisatorische Mängel als typische Unfallursachen des Tornado-Typs benannt. Zum Gedenken errichtete die Bundeswehr 2005 einen Gedenkstein an der Absturzstelle am Waldweg des Westerholzes.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Flugzeugtyp
Tornado ECR
Absturzdatum
9. Dezember 2004
Startplatz
Fliegerhorst Lagerlechfeld
Absturzort
Gemarkungsgrenze Scheuring – Kaufering, Westerholz
Staffel
Jagdbombergeschwaders 32
Startzeit
14.25 Uhr
Absturzhöhe
etwa 500 Meter
Todesfälle
2 Piloten
Waldschaden
über 1 Hektar
Gedenkstein errichtet
2005

Textauszug

Direkt am Waldweg an der oberen Hangkante des Westerholzes, etwa 700 Meter südlich des Oskar-Weinert-Naturfreundehauses, steht ein Gedenkstein. Die Bundeswehr hat ihn im Jahr 2005 zum Gedenken an den Absturz eines Kampfflugzeuges vom Typ “Tornado” errichtet. Der Absturz Am 9. Dezember 2004 stürzte ein Tornado, eine ECR-Maschine des Jagdbombergeschwaders 32, kurz nach dem Start vom Fliegerhorst Lagerlechfeld im Westerholz ab. Der Absturz ereignete sich an der Gemarkungsgrenze Scheuring – Kaufering. Das vollgetankte Kampfflugzeug war um 14.25 Uhr gestartet und befand sich auf dem Weg zu einer Übung in der Nähe von Ramstein. Der Absturz geschah bei Nebel aus einer Höhe von etwa 500 Metern. Rettungsversuch Sowohl die Bundeswehr als auch zivile Rettungskräfte wurden zur Absturzstelle gerufen. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🎧 1 Audiobeitrag · 🖼 1 Bild in der Galerie
Datensatz-ID: BHA-P-12989
Kategorien: 📍 ScheuringErinnerungsorteGedenkorteUnglücke
Standort:Scheuring · 48.13029, 10.86252 · OpenStreetMap
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Nutzungshinweis

Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.

Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Absturzstelle Eines Tornado bei Scheuring. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-12989-de.html (Zugriff am 01.09.2026)