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BayernHistory

Lechübergang bei Lichtenberg

Lange der einzige Lechübergang zwischen Kaufering und Augsburg
Das Zollhaus um 1960

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt die Geschichte des Lechübergangs bei Lichtenberg, der auf Darstellungen von Aventin (1523) und Apian (1560) dokumentiert ist und möglicherweise bereits in römischer Zeit bestand. Man erfährt, dass Herzog Maximilian I. 1613 eine neue Brücke südlich der Burg Haltenberg mit Zollgebühren errichtete, die 1648 von französischen und schwedischen Armeen überquert wurde und 1777 durch Hochwasser zerstört wurde. Die Darstellung behandelt die nachfolgende Fährverbindung ab 1798 und die 1855 errichtete Holzbrücke einer privaten Gesellschaft, die bis 1964 als letzte Zollbrücke Bayerns betrieb und Gebühren von 10 Pfennig (Fußgänger) bis 1 DM (Autos) erhob. Der Text dokumentiert auch ein Bootsunglück von 1843, bei dem 17 Wallfahrer und Pfarrer Johann Georg Strobl beim Überqueren des Lech ertranken. Die aktuelle Brücke wurde 2005 vom Landkreis Landsberg errichtet.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Kartendarstellung
Aventin (1523), Apian (1560), Wening (1701)
Brückenerrichtung
1613 durch Herzog Maximilian I.
Standort
südlich Burg Haltenberg
Zollgebühr (1855)
10 Pfennig (Fußgänger), 20 Pfennig (Fahrräder), 1 DM (Autos)
Holzbrücke errichtet
1855
Zollgebühren bis
1964
Brückenlänge (1966)
105 Meter
Aktuelle Brücke
2005
Bootsunglück
4. Oktober 1843
Todesfälle Bootsunglück
17 Personen

Textauszug

Das alte Schloss Lichtenberg wird auf einer Karte von Aventin aus dem Jahr 1523 und einem Stich von Apian aus dem Jahr 1560 dargestellt. Beide zeigen eine Brücke über den Lech unterhalb des Schlosses. Es ist wahrscheinlich, dass es hier schon viel früher eine Brücke gab, da die Besitzer von Schloss Lichtenberg und Haltenberg schon immer zahlreiche Grundstücke im schwäbischen Lechfeld besaßen. Das Lechfeld wurde auch als Weide für Vieh genutzt. Es ist möglich, dass die Römer hier bereits eine Brücke über den Lech errichtet haben, um beide Standorte mit der römischen Heerstraße "Via Claudia" und Augsburg zu verbinden. Die Lechbrücke war jedoch aufgrund der jährlichen Hochwasser, die zu Beschädigungen und Zerstörungen führten, ständig gefährdet. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🎧 2 Audiobeiträge · 🖼 1 Bild in der Galerie · 🔗 2 Weiterführende Links
Datensatz-ID: BHA-P-12988
Kategorien: 📍 ScheuringBrückenUnglücke
Standort:Scheuring · 48.15044, 10.86905 · OpenStreetMap
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Nutzungshinweis

Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.

Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Lechübergang bei Lichtenberg. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-12988-de.html (Zugriff am 01.09.2026)