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BayernHistory
Das Prinzregententheater
Münchens lang ersehntes Wagner-Festspielhaus
Teil des Projekts: MunichArtToGo
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Geschichte des Prinzregententheaters am Prinzregentenplatz in München, das 1901 mit Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg" eröffnet wurde und Prinzregent Luitpold (1821–1912) gewidmet ist. Man erfährt, dass der Bau eines Wagnerschen Festspielhauses bereits 1865 von König Ludwig II. mit Entwürfen von Gottfried Semper und Richard Wagner in Auftrag gegeben wurde, aber nicht verwirklicht wurde, bis Intendant Ernst von Possart den Neubau mit privaten Spenden realisierte. Die Darstellung behandelt die Rolle des Architekten Max Littmann (1862–1931), der einen Reformtheaterbau konzipierte, der auf Wagners Ideen basierte und auf konventionelle Raumgestaltung verzichtete, sowie die Beteiligung Münchner Künstler wie Heinrich Waderé, Ernst Pfeifer, Julius Mössel, Anton Kaindl und Karl Selzer bei der künstlerischen Ausgestaltung. Der Beitrag dokumentiert Beschädigungen durch Umgestaltungen in den 1930er Jahren und einen Bombenangriff 1943 sowie die ab 1982 durchgeführten Restaurierungsarbeiten unter August Everding, nach deren Abschluss 1996 das Theater mit „Tristan und Isolde" wiedereröffnet wurde.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Bauwerk
Prinzregententheater
Ort
Prinzregentenplatz, München
Eröffnung
1901
Eröffnungsoper
Die Meistersinger von Nürnberg
Architekt
Max Littmann (1862–1931)
Gewidmet
Prinzregent Luitpold (1821–1912)
Schadensabschnitte
1930er Jahre, Bombenangriff 1943
Restaurierungsbeginn
1982
Wiedereröffnung
1996
Wiedereröffnungsoper
Tristan und Isolde
Textauszug
Das dem Prinzregenten Luitpold (1821–1912) gewidmete Theater am Prinzregentenplatz wurde 1901 mit Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ feierlich eröffnet.
Das Prinzregententheater befindet sich im östlichen Teil der Prinzregentenstraße am Prinzregentenplatz. Ganz bewusst sollte mit dem Bau des Theaters das neu eingemeindete Viertel Bogenhausen durch ein kulturelles Angebot aufgewertet werden. Zusätzlich zum Nationaltheater am Max-Joseph-Platz (eröffnet 1818) reklamierte die Landeshauptstadt damit eine Führungsrolle nicht nur im Bereich der bildenden, sondern auch der darstellenden Künste.
Ein Wagnersches Festspielhaus in München wurde bereits 1865 von König Ludwig II. (1845–1886) in Auftrag gegeben. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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