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BayernHistory

Der „führerbau" am Ende des Zweiten Weltkrieges

Ein Kunstdepot wird geplündert
Note: This text is currently available in German only.
Part of the project: MunichArtToGo
Ansicht des „Führerbaus“ von Norden, 1935

Quelle: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Photothek/Archiv, 374572

Contents of this entry in the BayernHistory app

Der Beitrag zeigt die Plünderung des NSDAP-Parteizentrums am Königsplatz in München kurz vor der Eroberung durch amerikanische Truppen am 28. April 1945. Man erfährt, dass der „Führerbau" als Hilfsdepot für den „Sonderauftrag Linz" – Hitlers geplantes Führermuseum in Linz – fungierte und hunderte hochkarätige Kunstwerke in Luftschutzbunkern lagerte, darunter die Sammlung Schloss mit 262 Gemälden. Die Darstellung behandelt die Organisation der Kunsttransporte durch Architekt Hans Reger, die Auslagerung in Bergungsdepots wie das Salzbergwerk Altaussee und die Plünderungen durch Zivilisten am 29. April 1945 sowie durch Truppen der 7th U.S. Army. Ein Forschungsprojekt des Zentralinstituts für Kunstgeschichte (2014–2018) dokumentierte, dass von ca. 1.500 Objekten im Führerbau 676 Kunstwerke gestohlen wurden, von denen 297 wiedergefunden und 379 bis heute als verschollen gelten.
Full entry: free of charge in the BayernHistory app.

Key facts

Ort
Königsplatz, München
Datum der Eroberung
28. April 1945
Erobernde Truppen
Amerikanische Streitkräfte (7th U.S. Army)
Funktion des Führerbaus
Hilfsdepot für „Sonderauftrag Linz"
Zielort des Sonderauftrags
Führermuseum Linz (geplant, nicht realisiert)
Hauptbergungsdepot
Salzbergwerk Altaussee, Steiermark
Leiter des Gesamtinventars
Hans Reger
Sammlung im Führerbau
Sammlung Schloss (262 Gemälde)
Objekte bei Plünderung
ca. 1.500
Gestohlene Kunstwerke
676
Wiedergefundene Werke
297
Verschollene Werke
379
Forschungsprojekt
Zentralinstitut für Kunstgeschichte, 2014–2018

Text excerpt

Kurz vor der Eroberung Münchens durch die Amerikaner, deren Truppen unmittelbar vorher das KZ in Dachau befreit hatten, wurde das Parteizentrum der NSDAP am Königsplatz von der Bevölkerung geplündert. Neben Lebensmitteln, Ausstattungstücken und anderem verwertbaren Material wurden auch hunderte von hochkarätigen Kunstwerken aus den Depots in den Luftschutzkellern der Gebäude gestohlen. Was war geschehen? Weshalb waren in den Gebäuden der Partei Kunstwerke gelagert? Als am 28. April 1945 die amerikanischen Truppen in einer Zangenbewegung von Norden und Süden kommend München erreichten und einnahmen, war das Parteizentrum der NSDAP am Königsplatz längst von Wachmannschaften und Personal verlassen. … Continue reading in the BayernHistory app.
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Record ID: BHA-P-12834
Categories: 📍 MünchenMunich Art To GoMünchen im NationalsozialismusNationalsozialismus
Location:München · 48.14604, 11.56762 · OpenStreetMap
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Usage Notice

Entry from BayernHistory by dieKunstBauStelle e. V. Use for education, research, tourism, and remembrance culture is permitted with source attribution. Complete data export or automated evaluation is prohibited.

Citation: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Der „führerbau" am Ende des Zweiten Weltkrieges. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-12834-en.html (accessed 2026-09-01)