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BayernHistory
Brücken in Kaufering
Zur Bedeutung von Straße und Eisenbahn
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Geschichte Kauferings von der ersten Erwähnung als „Kiviringen" 1033 in einer Benediktbeurer Urkunde über die Bedeutung als Welfensitz bis zur Entwicklung durch die Eisenbahn. Man erfährt, dass die 1872 eröffnete Bahnbrücke in Gitterbauweise den Aufschwung Kauferings einleitete, nachdem die Generaldirektion der Königlichen Verkehrsanstalten 1870 entschieden hatte, die Hauptbahnstrecke München–Buchloe vier Kilometer nördlich von Landsberg über Kaufering zu führen. Die Darstellung behandelt das Kriegsende 1945, als am 20. April deutsche Kräfte die Brücke marginal verteidigten, die 7. US Army mit 20 Divisionen (rund 600.000 Soldaten) vorrückte und am 21. April bei Dillingen durchbrach; die Brückensprengungen am Lech blieben unvollständig, sodass Amerikaner ab 29. April über eine Pontonbrücke Kaufering durchquerten. Nach 1945 führte die Ansiedlung von Heimatvertriebenen zur Entwicklung Kauferings zum heutigen Markt mit fast zehntausend Bürgern; die Lechbrücke wurde 1952 neu gebaut und 1985 ersetzt.
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Kurzfakten
Erste Erwähnung
1033, Urkunde Benediktbeuren, Name „Kiviringen"
Welfensitz
Heinrich IX., Beiname „der Kauferinger"
Bahnbrücke Eröffnung
1872, Gitterbauweise
Bahnstrecke Entscheidung
Oktober 1870, München–Buchloe über Kaufering
Kriegsende
20. April 1945, deutsche Verteidigung
US Army Stärke
7. US Army, 20 Divisionen, ca. 600.000 Soldaten
Amerikanischer Durchbruch
21. April 1945 bei Dillingen
Pontonbrücke fertig
29. April 1945
Lechbrücke Neubau
1952 erbaut
Aktuelle Brücke
1985 erbaut
Textauszug
Kaufering war vor dem Zweiten Weltkrieg ein kleines Dorf mit 900 Einwohnern, hat aber eine beachtliche Geschichte vorzuweisen. Die erste Erwähnung Kauferings als Ortsnamen Kiviringen in einer Benediktbeurer Urkunde fällt in das Jahr 1033. Das hochadelige Geschlecht der Welfen, zu deren Besitz der Lechrain gehörte, hatte hier eine Schutzburg gegen die Ungarn errichtet. So trägt auch der bayerische Welfenherzog Heinrich IX. bis heute den Beinamen „der Kauferinger". Sein Enkel war der berühmte Herzog Heinrich der Löwe.
Von Welfenherzögen und Kaufleuten
Auch der Name der Kaufingerstraße in München leitet sich von dem vornehmen Geschlecht der Kauferinger ab. Es waren Bürger aus Kaufering, die Geld in die aufstrebende Kommune München, was nichts anderes als „bei den Mönchen“ bedeutet, gaben. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Brücken in Kaufering. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-12801-de.html (Zugriff am 01.09.2026)