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BayernHistory
Burgruine Haltenberg
Die einzige Burgruine im gesamten Lechrain zwischen Donauwörth und Füssen
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Part of the collection: Heimat.Erlebnistag Bayern 2026
Contents of this entry in the BayernHistory app
Der Beitrag zeigt die Geschichte der Burgruine Haltenberg, der einzigen erhaltenen Burgruine im gesamten Lechrain zwischen Donauwörth und Füssen, die im Naturschutzgebiet Westerholz am Steilufer des Lechs zwischen Kaufering und Scheuring steht. Man erfährt, dass Konrad von Haltenberg 1260 als erster urkundlich verbürgter Träger des Namens als Lehensmann des Stauferkaisers Konradin erscheint und dass 1425 eine Hälfte der Burg an den Augsburger Patrizier Peter Rehlinger verkauft wurde, dessen Familie bis ins 17. Jahrhundert Besitzer blieb. Ab 1612 ging die Anlage in den Besitz des späteren Kurfürsten Maximilian I. über, der sie zu einem Jagdschloss umbauen ließ, das wegen der Falkenjagd auf Fischreiher in den Lechauen beliebt war. Die Darstellung behandelt den Verfall des Jagdschlosses ab Ende des 18. Jahrhunderts, seinen teilweisen Abriss um 1795, die Sicherung der Restsubstanz durch den Landkreis Landsberg ab Anfang der 1970er-Jahre und den Ausbau des Bergfrieds zum Aussichtsturm. Der Beitrag beschreibt die physische Struktur mit Grabenanlagen, Hauptburg, Vorburg, Bergfried, Burgkapelle und Herrenhaus sowie die dokumentarische Überlieferung durch den Kupferstich Michael Wenings von 1726 und vermerkt, dass die Hauptburg seit 1982 Eigentum des Landkreises Landsberg am Lech ist.
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Key facts
Ort
Naturschutzgebiet Westerholz, Steilufer des Lechs, zwischen Kaufering und Scheuring
Historische Bedeutung
einzige erhaltene Burgruine im gesamten Lechrain zwischen Donauwörth und Füssen
Ersturkundliche Erwähnung
1260, Konrad von Haltenberg
Lehensherr 1260
Stauferkaiser Konradin
Verkauf 1425
an Augsburger Patrizier Peter Rehlinger
Übernahme 1612
Kurfürst Maximilian I.
Umwandlung
Jagdschloss mit Falkenjagd auf Fischreiher
Abriss
Ende 18. Jahrhundert, weitgehend 1795
Sicherung
ab Anfang 1970er-Jahre durch Landkreis Landsberg
Bergfried-Restaurierung
Umwandlung zum Aussichtsturm
Eigentum Hauptburg seit 1982
Landkreis Landsberg am Lech
Dokumentation
Kupferstich Michael Wenings von 1726
Text excerpt
Die Burgruine Haltenberg steht im Naturschutzgebiet Westerholz, am Steilufer des Lechs zwischen den Gemeinden Kaufering und Scheuring. Als einzige noch erhaltene Burgruine im gesamten Lechrain zeugt sie von den vergangenen Zeiten und den auf ihr ansässigen Geschlechtern.
Unter den Staufern
Im Jahr 1260 erscheint als erster urkundlich verbürgter Träger des Namens Konrad von Haltenberg als Lehensmann des letzten Stauferkaisers Konradin. Seine Nachfahren dienten später den bayerischen Herzögen. 1425 verkaufte der Burgherr eine Hälfte dem Augsburger Patrizier Peter Rehlinger, dessen Nachkommen bis ins 17. Jahrhundert Besitzer der Anlage blieben.
1612 ging diese in den Besitz des späteren Kurfürsten Maximilian I. … Continue reading in the BayernHistory app.
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Categories:📍 Kaufering📍 ScheuringBurgenHeimat.ErlebnistagKuriosaSchlösser und BurgenTürme
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