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BayernHistory
Schloss Greifenberg
Von der Burg zum eleganten Wohnsitz
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Der Beitrag zeigt die Geschichte von Schloss Greifenberg, das ursprünglich als Burg auf einem ehemaligen Burghügel errichtet wurde und sich heute als vier Flügel umfassender Adelssitz mit Kapelle darstellt. Man erfährt, dass der südliche Schlossteil am 2. Februar 1760 abbrannte und durch den Baumeister Leonhard Matthäus Gießl (um 1707 in Wien geboren) wiederaufgebaut wurde, wobei das Schloss sein heutiges Aussehen dieser Rekonstruktion verdankt. Die Darstellung behandelt die Besitzverhältnisse: Nach dem Tod von Graf Otto II. von Andechs 1248 gelangte die Burg an ein Ministerialengeschlecht, das wegen des häufigen Taufnamens Grypho (Greiff) zur Familie von Greifenberg wurde. Seit 1478 befand sich das Schloss mit seiner Hofmark im Besitz der von Perfall, die ursprünglich vom Gut Perfall bei Wasserburg am Inn stammten (erste urkundliche Erwähnung 1355) und sich seit 1685 Freiherren nennen dürfen. Die Gartenanlagen gehen auf Franziska von Perfall (1792–1834) zurück.
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Key facts
Ort
Greifenberg
Bauwerk
Schloss mit vier Flügeln und Kapelle
Ursprüngliche Funktion
Burg
Brand
2. Februar 1760, südlicher Teil
Wiederaufbau
Leonhard Matthäus Gießl (um 1707 Wien)
Besitzerwerb
1478, Erhard Perfaller
Hofmarkkomplex
ca. 40 Quadratkilometer
Freiherrntitel seit
1685, Johann Ferdinand von Perfall
Gartenanlagen
Franziska von Perfall (1792–1834)
Kupferstich
Michael Wening, 1701
Text excerpt
Das Schloss derer von Perfall verfügt über vier Flügel, eine eigene Kapelle und eine lange Geschichte. Die Mauern auf dem ehemaligen Burghügel könnten so einiges erzählen, beispielsweise, dass Napoleon 1805 hier genächtigt haben soll. Doch das Zimmer ist nicht zu besichtigen, denn das Schloss ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich
Adelssitz
Der Adelssitz wurde auf dem ehemaligen Burghügel errichtet. Zur Verteidigung vor ungebetenen Gästen stand hier zunächst eine Burg statt eines Schlosses. Davon kündet noch heute eine Brücke, über die das Schloss über einen tiefen Halsgraben zugänglich ist. Unter einem „Halsgraben" versteht man einen künstlich angelegten Graben, der eine Burganlage nicht vollständig umschließt, sondern nur die nicht durch natürliche Hindernisse geschützten Seiten. … Continue reading in the BayernHistory app.
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Citation: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Schloss Greifenberg. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-12772-en.html (accessed 2026-09-01)