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BayernHistory
Theresienbad
Die wechselvolle Geschichte beginnt beginnt mit dem Geruch von Schwefel
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die wechselvolle Geschichte des Theresienbades in Greifenberg vom Gründungsjahr 1833 bis zur heutigen Nutzung. Man erfährt, dass Landarzt Josef Hasinger 1833 eine schwefelhaltige Mineralquelle entdeckte und ein Jahr später das Theresienbad eröffnete, das König Ludwig I. und Königin Therese 1837 besuchten und daraufhin den Namen „Theresia-Heilbad" erhielt. Die Darstellung dokumentiert mehrfache Besitzerwechsel und Nutzungsänderungen: ab 1921 Erholungsheim für Schriftsteller und Journalisten (mit Arthur Mennell als letztem Bewohner), 1936/37 BDM-Führerinnenschule, 1944 Lazarett unter Leitung von Stabsarzt Dr. Hans Weiss, 1945–1948 Kibbuz „Nocham" für jüdische Displaced Persons aus Russland, Polen, Ungarn und der Tschechoslowakei, und seit 1950 Kreisseniorenheim mit bis zu 117 Plätzen für pflegebedürftige ältere Menschen.
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Kurzfakten
Gründer
Josef Hasinger, Landarzt
Entdeckung der Mineralquelle
1833 in Greifenberg
Eröffnung Theresienbad
1834
Name verliehen
30. Oktober 1837
Besucher
König Ludwig I. und Königin Therese
Erholungsheim für geistige Arbeiter
ab 1921
BDM-Führerinnenschule „Hochland"
1936/37
Lazarett im Zweiten Weltkrieg
1944
Kibbuz „Nocham" für Displaced Persons
1945–1948
Kreisseniorenheim
seit 1950, 117 Plätze
Textauszug
Im Jahr 1833 entdeckte der Landarzt Josef Hasinger in Greifenberg eine schwefelhaltige Mineralquelle, an der er ein Jahr später das Theresienbad eröffnete. Baden war zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Mode gekommen, und das Theresienbad erfreute sich schnell großer Beliebtheit.
Im Laufe der Jahrzehnte wechselte das Theresienbad mehrmals den Besitzer, doch immer blieb es Badeanstalt. Erst ab 1921 richteten die damaligen Eigentümer ein Erholungsheim für geistige Arbeiter – Journalisten und Schriftsteller – ein. Der Schriftsteller Arthur Mennell war der letzte Bewohner dieser Einrichtung.
Im Nationalsozialismus wurde das Theresienbad für den Bund Deutscher Mädel (BDM) kurzzeitig zu einer BDM-Führerinnenschule umgebaut und im Zweiten Weltkrieg schließlich zum Lazarett umfunktioniert. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Theresienbad. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-12770-de.html (Zugriff am 01.09.2026)