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BayernHistory
Der Gasthof zur Brücke
Salzstraße, Zollhaus und kulinarische Highlights
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Geschichte des Gasthofs zur Brücke in Kaufering an der Lechbrücke, die erstmals 1640 erwähnt und ab 1798 als Gastwirtschaft betrieben wurde. Man erfährt, dass die Salzstraße 1158 von Heinrich dem Löwen umgeleitet wurde, wodurch Kaufering an Bedeutung verlor, das Gasthaus aber aufgrund seiner Lage an einer wichtigen Lechbrücke kontinuierlich Publikumsverkehr hatte. Die Darstellung behandelt die Betreiberfamilien – Agathe und Martin Gschwill ab 1912, später Sebastian Schmid, der den Gasthof nach dem Ersten Weltkrieg kaufte – sowie funktionale Besonderheiten wie das Zollhäusl, einen Biergarten unter einem etwa 180 Jahre alten Kastanienbaum und ab 1920 das einzige Telefon im Ort. Der Text dokumentiert die Umwandlung zur Speisegaststätte ab 1939/40, die Teilsprengung der Brücke am 26. April 1945 und den Besuch amerikanischer Soldaten, darunter später der Country-Sänger Johnny Cash, sowie den Neubau der Lechbrücke 1961 und die kulinarische Neuausrichtung unter Christian Fischer ab 2011.
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Kurzfakten
Ersterwähnung
1640
Gastwirtschaftsbetrieb seit
1798
Salzstraße umgeleitet
1158 durch Heinrich den Löwen
Brand und Wiederaufbau
1906
Pacht durch Familie Gschwill
1912
Kauf durch Sebastian Schmid
nach 1918
Eiskeller erbaut
1925
Telefon im Ort vorhanden seit
ca. 1920
Speiselokal seit
1939/40
Teilsprengung Lechbrücke
26. April 1945
Neue Lechbrücke eingeweiht
1961
Restaurant unter Christian Fischer seit
2011
Textauszug
Im Jahr 1640 wird das Haus an der Brücke über den Lech erstmals erwähnt. Der Betrieb der Gastwirtschaft in diesem Gebäude nimmt 1798 seinen Anfang, da die für Kaufering sehr bedeutsame Lechbrücke bis 1945 direkt auf das Haus des Brückenwirts zuführte. Die Brücke über den Lech war bis zum Jahr 1158 Teil der wichtigen Salzstraße von Bad Reichenhall über Föhring, Kaufering und Kempten zum Bodensee.
1158 setzte der Welfenherzog Heinrich der Löwe durch, dass die Salzstraße umgeleitet wurde und an der Brücke „bei den Mönchen" vorbeiführte, so dass München sich zur Großstadt entwickelte und nicht Kaufering. Trotzdem aber hatte das Gasthaus aufgrund seiner Lage an einer der wichtigsten Lechbrücken immer viel Publikumsverkehr. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Der Gasthof zur Brücke. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-12755-de.html (Zugriff am 01.09.2026)