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BayernHistory
Marienmünster in Diessen
Vom Weg in den Himmel
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt das Marienmünster in Diessen, die ehemalige Stiftskirche der Augustiner-Chorherren, die von 1720 bis 1739 errichtet wurde und am 7. September 1739 geweiht wurde. Man erfährt, dass der Bau als „Theatrum sacrum" konzipiert war und unter einer 25 Meter hohen Kuppel mit dem sogenannten Diessener Himmel endet. Die Darstellung behandelt sowohl die kunsthistorische Bedeutung mit acht Seitenaltären und Werken wie dem Altarbild des venezianischen Malers Giovanni Battista Tiepolo als auch die wirtschaftliche Rolle des Kirchenbaus: Die neun Altäre und die Kanzel kosteten über 34.000 Gulden, während ein Taglöhner etwa 12 Kreuzer täglich verdiente. Der Text dokumentiert, dass unter Propst Herkulan Karg ab 1732 der berühmte Baumeister Johann Michael Fischer beauftragt wurde und mit ihm 1731 und 1733 Reisen zu Referenzbauten unternommen wurden, sowie dass bereits Propst Ivo Bader 1728 starb und den Bauprozess unterbrach.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Objekt
Marienmünster Diessen
Typ
Ehemalige Stiftskirche der Augustiner-Chorherren
Erbaut
1720–1739
Weihe
7. September 1739
Baumeister
Johann Michael Fischer
Kuppelhöhe
25 Meter
Seitenaltäre
Acht
Kosten Altäre und Kanzel
über 34.000 Gulden
Künstler
Giovanni Battista Tiepolo
Propst
Herkulan Karg
Textauszug
Die Audioführung von Pfarrer Josef Kirchensteiner durch das Marienmünster finden Sie am Ende des Artikels.
Von Diessen aus sind es nur wenige Meter in den Himmel – zumindest in den Diessener Himmel – und der Weg führt durch die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Marktgemeinde: das Marienmünster, die ehemalige Stiftskirche der Augustiner-Chorherren.
Vom Vorraum geht es gut 60 Meter durch die vormalige Klosterkirche Richtung Altar. Kurz hinter der hölzernen Abtrennung zum Altarbereich ruhen unter einer Grabplatte die Grafen von Diessen und Andechs und die Augustiner-Chorherren. Wenige Schritte weiter, die Stufen empor, erhebt sich 25 Meter über einem facettierten Boden aus weißem, beigem und rotem Marmor die Kuppel mit dem sogenannten Diessener Himmel. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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