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BayernHistory
Der Metzgerweiher
Der kleine Rest des großen St. Georger Sees
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Entstehungsgeschichte und Nutzung des Metzgerweihers in Dießen. Man erfährt, dass dieser Weiher ein Rest des ehemaligen St.-Georger-Sees ist, der sich vor einigen Jahrtausenden entlang des Urbachs durch Kalkablagerungen bildete, die etwa zwei Zentimeter pro Jahr wuchsen und stellenweise bis zu zehn Meter hoch waren. Die Darstellung behandelt die Schrumpfung des Sees durch Durchbrüche, Ableitungen und Tuffabbau sowie dessen Umbenennungen: vom St.-Georger-See zum Leutzensee und schließlich zum Metzgerweiher, benannt nach einem Metzger aus St. Georgen. Der Beitrag dokumentiert verschiedene historische Nutzungen: In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde Tuff für den Bau des Klosters St. Vinzenz abgebaut, im 20. Jahrhundert diente der Weiher als Fischweiher und Eishockeystadion, und noch in den 1920er-Jahren waren Tuffbarrieren auf Fotografien erkennbar. Man erfährt weiter, dass das Kloster einen Kanal für die Wasserbewirtschaftung graben ließ und dass Eis im Winter an Gaststätten und Brauereien wie den Unterbräu geliefert wurde, um Bier zu kühlen.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Gewässer
Metzgerweiher (Rest des St.-Georger-Sees)
Ursprünglicher Name
St.-Georger-See
Zweiter Name
Leutzensee
Lage
Entlang des Urbachs, bei St. Georgen, Dießen
Wachstum der Kalkbarrieren
etwa zwei Zentimeter pro Jahr
Höhe der Tuffbarrieren
bis zu zehn Meter
Tuffabbau-Zeitraum
erste Hälfte des 17. Jahrhundert; 1920er-Jahre
Tuffverwendung
Bau des Klosters St. Vinzenz
Historische Nutzungen
Fischweiher, Eisgewinnung für Brauereien, Eishockeystadion nach 1945
Aktuelle Nutzung
Schlittschuhlaufen und Eisstockschiessen
Textauszug
Allerlei Nixen und Feen vermutet man an den idyllisch gelegenen Weihern, die sich vor einigen Jahrtausenden entlang des Urbachs gebildet haben. Der hohe Kalkgehalt des Dießener Wassers brachte es mit sich, dass es starke Kalkablagerungen gab, die Tuff-Barrieren bildeten.
Etwa zwei Zentimeter pro Jahr wuchsen diese Barrieren, die stellenweise bis zu zehn Meter hoch waren. Vor den Barrieren staute sich das Wasser und aus dem Bach entstand ein See.
Die größte Ansammlung von Wasser war der ehemalige St.-Georger-See . Die Kirche St. Georg stand auf einem Tuff-Felsen und wurde auf drei Seiten vom Wasser des Sees umspült. Südlich der Kirche dehnte sich der See noch etwa einhundert Meter aus, im Norden reichte er bis zur Rotter Straße. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Der Metzgerweiher. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-12737-de.html (Zugriff am 01.09.2026)