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BayernHistory
Kirche St. Johann in Diessen
Diessens weiße Kirche
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Geschichte und Charakteristika der Kirche St. Johann in Dießen, die in den Jahren 1777 bis 1780 neu erbaut wurde und der letzte Kirchenbau der Dießener Augustiner-Chorherren darstellt. Man erfährt, dass die Kirche zwei Patrone mit dem Namen Johann hat – den Täufer (24. Juni) und den Evangelisten (27. Dezember) – und gilt als Beispiel des frühklassizistischen oder Empire-Stils. Die Darstellung behandelt die zurückhaltende, schmucklose Gestaltung der sogenannten „weißen Kirche" mit ihren Altären (Hauptaltar mit Christus und Schmerzhafter Muttergottes, Seitenaltäre mit Johannes dem Täufer und dem Heiligen Sebastian) sowie ihre Funktion als Friedhofskirche. Der Beitrag nennt den Propst Berthold Wolf (1755–1797), einen Sohn eines Buchhändlers und Professor an der Dillinger Universität, und berichtet von bemalten Kupferblechen unter der Empore, die an den 1743 bestatteten Marktrichter Franz Ferdinand von Helmberg und seine 1726 gestorbene Frau Maria Antoinette erinnern. Das Stift wurde 23 Jahre nach der Weihe von St. Johann im Jahr 1803 aufgelöst.
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Kurzfakten
Kirche
St. Johann, Dießen
Bauzeit
1777–1780
Bauherr
Augustiner-Chorherren Dießen
Baustil
Frühklassizistisch / Empire-Stil
Patrone
Johannes der Täufer, Johannes der Evangelist
Propst
Berthold Wolf (1755–1797)
Propst-Herkunft
Sohn eines Buchhändlers, Professor Dillinger Universität
Stift aufgelöst
1803
Bestattete Person
Franz Ferdinand von Helmberg (1743), Marktrichter
Funktion
Friedhofskirche
Textauszug
Nach ihrer Größe könnte sie in einem Ort wie Dießen schon die Pfarrkirche sein. Doch die Kirche Sankt Johann unten an der Straße nach Weilheim steht im Schatten des großen prächtigen Marienmünsters oben auf dem Berg.
Aber Sankt Johann hat seinen ganz besonderen Reiz, der sie zu mehr als nur einer Friedhofskirche macht. Bemerkenswert ist schon mal, dass diese Kirche gleich zwei Patrone mit dem Namen Johann hat – den Täufer, den „Sommerhans“ am 24. Juni, und den Evangelisten, den „Winterhans“ am 27. Dezember.
So wie wir Sankt Johann heute kennen, wurde die Kirche in den Jahren 1777 bis 1780 weitgehend neu erbaut. Sankt Johann ist der letzte Kirchenbau der Dießener Augustiner-Chorherren . Die anderen Kirchen, die die Chorherren neu erbauen oder umgestalten ließen, sind noch Ausdruck barocker Sinnenfreude . … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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