Alles in der App BayernHistory zu finden. Jetzt herunterladen, es lohnt sich!
Die App ist kosten- und werbefrei. Verfügbar für iOS und Android. In der App sind alle Beiträge auch vertont – zum Anhören!
BayernHistory
Das Unterbräu
Das Bräu inmitten der Fischerei
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Geschichte des Unterbräu in Dießen, das seit 1858 von Anton Enzensperger als Brauerei mit Wirtsstube und Wohnräumen erbaut wurde und seit 1908 in der Hand der Familie Götzfried ist. Man erfährt, dass das Gasthaus Schauplatz bedeutender Ereignisse war, etwa der Besprechung zum Bayerischen Bierstreik 1910 am Kachelofen und dass es ab 1915 aufgrund von Malzkontingentierung Kaltenberger Bier bezog, eine Beziehung die bis heute andauert. Die Darstellung behandelt mehrere Generationen von Wirten – Franz der Erste und Karoline, Franz der Zweite (genannt Red Fränz) ab etwa 1960, Franz der Dritte ab 1993 und seit 2010 dessen Tochter Anna mit Ehemann Martin Brink – sowie markante Details wie die Entstehung der Lüftlmalereien um 1962 durch den Maler Wastl Wirsching. Der Text dokumentiert die Renovierung der Innenräume, die Erweiterung durch eine Südterrasse 2016 und die heutige Ausstattung mit Gaststube, Saal, vierzehn Gästezimmern und Biergarten mit etwa 20 Angestellten.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Gründung
1858
Gründer
Anton Enzensperger
Familie seit
1908
Familie
Götzfried (vierte Generation)
Bayerischer Bierstreik
1910
Malzkontingentierung
1915
Bierbezug seit
1923
Bier
Kaltenberger Bier
Lüftlmalereien
um 1962
Aktuelle Betreiber seit
2010
Südterrasse entstanden
2016
Gästezimmer
14
Angestellte
circa 20
Textauszug
Ein paar Umbauten gab es schon im letzten Jahrhundert – aber dennoch: so wie man ihn heute sieht, steht das Unterbräu fast unverändert seit 1858 da. Anton Enzensperger, ein Maurer und Bierbrauer, ließ auf einer vorher vier Gebäude umfassenden Hofstatt ein großes Gebäude mit Wirtsstube, Brau- und Sudhaus sowie Wohnräumen erbauen.
In den ersten 50 Jahren gab es ein gutes Dutzend Besitzerwechsel. Doch seit 1908 ist das Unterbräu fest in der Hand der Familie Götzfried – mittlerweile in vierter Generation. Seit über einhundert Jahren ist das Gasthaus eine Hochburg – für Gaudi, aber auch für Politik. Kurz: das Unterbräu gilt als schillerndes Zentrum der Fischerei.
1910 – als Prinzregent Luitpold die allgemeine Einkommensteuer einführte und deshalb der Bierpreis zu steigen drohte – wurde am Kachelofen in der Stube, dem sogenannten Hoaßn Eck, generalstabsmäßig der Bayerische Bierstreik besprochen. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🎧 3 Audiobeiträge · 🖼 1 Bild in der Galerie
Diesen Beitrag finden Sie mit Bildern, Audio und weiteren Inhalten in der BayernHistoryApp im Themenbereich „BayernHistory“. Kostenloser Download in den App Stores.
Nutzungshinweis
Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.
Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Das Unterbräu. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-P-12722-de.html (Zugriff am 01.09.2026)