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BayernHistory
Der Maurerhansl
Wie bewegt doch Tradition sein kann
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Geschichte des Maurerhansl in Diessen, eines der ältesten Gebäude am Ort, das erstmals 1462 in einem Kloster-Lehensbrief erwähnt wurde. Man erfährt, dass das Haus seinen Namen vermutlich von Hans Grebmayr erhalten hat, einem Maurer und Bierbrauer des 17. Jahrhunderts, und dass es 1765 durch Propst Bertold neu erbaut wurde. Die Darstellung behandelt verschiedene Nutzungsphasen: seit 1987 beherbergt das Gebäude acht Hotelzimmer, Ferienwohnungen und Veranstaltungsräume; in den 1960er-Jahren waren die Bierkeller als Jazzkeller überregional bekannt, und ab den 1980er-Jahren war der Maurerhansl Spielstätte der Münchner Kleinkunstszene. Von 1977 bis 2002 bewirtschaftete das Ehepaar Fesser den Gasthof und erhielt 1989 die Auszeichnung „Haus des Jahres" für denkmalpflegerische Leistungen; 2003 baute Sohn Maran Fesser den Dachboden aus.
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Kurzfakten
Ort
Diessen
Ersterwähnung
1462, Kloster-Lehensbrief
Namensgeber
Hans Grebmayr, Maurer und Bierbrauer
Neubau
1765 durch Propst Bertold
Hotelzimmer seit
1987
Jazzkeller
1960er-Jahre
Bewirtschafter
Ehepaar Fesser, 1977-2002
Auszeichnung
„Haus des Jahres", 1989
Dachbodenausbau
2003 durch Maran Fesser
Textauszug
Der Maurerhansl ist eines der ältesten Gebäude in Diessen. Erstmals wurde das Anwesen in einem Kloster-Lehensbrief 1462 erwähnt. Es folgten zahlreiche Besitzerwechsel. Einer von ihnen war Mitte des 17. Jahrhunderts Hans Grebmayr. Dieser murarius et cerevisarius – also Maurer und Bierbrauer – war vermutlich der Namensgeber des einstmaligen Pierbräus mit angeschlossener Herberge. Die heutige Form erhielt das Haus 1765 durch Propst Bertold, welcher das alte Gebäude abbrechen und neu erbauen ließ. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gestaltete Gräfin Freifrau von Reitzenstein den Gewölberaum und errichtete rückwärtige Anbauten.
Somit steht seit gut 130 Jahren der Maurerhansl stolz an der Ecke der Johannisstraße. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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