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BayernHistory
Aystetten
Vom Rodungsdorf zur modernen Gartenstadt
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Entwicklung Aystettens von einer Rodungssiedlung des 10./11. Jahrhunderts zur modernen Gartenstadt westlich von Augsburg. Man erfährt, dass der Ort 1428 erstmals im Lehenbuch des Augsburger Bischofs erwähnt wurde und dass Patrizierfamilien wie die Langenmantel, Anton Fugger und ab 1858 die Familie von Stetten die Geschichte des Ortes prägten. Die Darstellung behandelt konkrete Orte wie Schloss Aystetten mit barockem Ausbau und Porzellanzimmer, das Schlösschen Louisenruh, das Balthasar von Hößlin ab 1793 ausbauen ließ, sowie die Steinguth-Fabrique Louisenruh, die er 1808 gründete und bis zu 100.000 Stück Keramik jährlich produzierte. Man erfährt von Veränderungen durch Eisenabbau am Aystetter Berg, den Bahnanschluss 1903 und eine Verdreifachung der Einwohnerzahl seit 1950.
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Kurzfakten
Lage
westlich von Augsburg, zwischen Schlossberg und Aystetter Berg
Ersterwähnung
1428 im Lehenbuch des Augsburger Bischofs
Schloss Aystetten
barocker Ausbau, Porzellanzimmer, ab 1858 Familie von Stetten
Schlösschen Louisenruh
ab 1793 ausgebaut von Balthasar von Hößlin
Steinguth-Fabrique Louisenruh
gegründet 1808, bis 100.000 Stück Keramik jährlich
Bahnanschluss
1903
Bevölkerungsentwicklung
Verdreifachung seit 1950
Textauszug
Aystetten liegt westlich von Augsburg im Tal zwischen Schlossberg und Aystetter Berg, am Rand des Naturparks Augsburg – Westliche Wälder, und hat sich von einer kleinen Rodungssiedlung seit dem 10./11. Jahrhundert zu einer modernen Wohngemeinde mit stark gewachsenem Ortskern entwickelt. Erstmals 1428 im Lehenbuch des Augsburger Bischofs erwähnt, prägen bis heute Schloss Aystetten und verschiedene Patrizierfamilien – von den Langenmantel über Anton Fugger bis zur Familie von Stetten, die das Schloss 1858 erwarb – die Geschichte des Ortes.
Auf Ihrem Rundgang begegnen Sie diesen Spuren ganz konkret: am Aystetter Schloss mit seinem barocken Ausbau und dem berühmten Porzellanzimmer, am Schlösschen Louisenruh oberhalb des Dorfes, das Balthasar von Hößlin ab 1793 als Sommersitz ausbauen ließ, und an der Steinguth‑Fabrique Louisensruh, die er 1808 gründete und die bis zu 100.000 Stück Keramik im Jahr produzierte. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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Kategorien:📍 Aystetten
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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Aystetten. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-E-14409-de.html (Zugriff am 01.09.2026)