Alles in der App BayernHistory zu finden. Jetzt herunterladen, es lohnt sich!
Die App ist kosten- und werbefrei. Verfügbar für iOS und Android. In der App sind alle Beiträge auch vertont – zum Anhören!
BayernHistory
Lehrerin Maria Ruile
Nauczycielka Maria Ruile / Învățătoarea Maria Ruile
Teil des Projekts: Erzähl doch mal
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Erinnerungen der Lehrerin Maria Ruile, die von 1943 bis 1955 in Scheuring unterrichtete und im Dezember 1994 einen Brief an den Heimatforscher Josef Neumair schrieb. Man erfährt, dass Ruile ab September 1943 an der zweiklassigen Volksschule Scheuring 146 Kinder in zwei Abteilungen unterrichtete bei einem Monatsgehalt von 148 Reichsmark, wobei das Schulhaus in schlechtem Zustand war. Die Darstellung behandelt die Arbeitsbedingungen während des Zweiten Weltkriegs, einschließlich der Evakuierten aus dem Ruhrgebiet, Fliegeralarm, Materialknappheit und Heizprobleme, sowie die personellen Veränderungen durch Schulhelferinnen Ingeborg Kobras (ab Februar 1944) und Gabriele Grasser (ab Februar 1945). Nach Kriegsende normalisierte sich das Schulleben ab Herbst 1945, die Schülerzahl stieg durch Heimatvertriebene bis 1946 auf über 200, und Franz Lampeitl übernahm im Oktober 1946 die Schulleitung der nun dreiklassigen Schule. Ein neues Schulhaus wurde schließlich 1957/58 errichtet.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Lehrerin
Maria Ruile
Tätigkeitszeitraum
1943–1955
Ort
Scheuring
Schülerzahl (1943)
146 Kinder
Monatsgehalt (1943)
148 Reichsmark
Schulform
zweiklassige Volksschule
Schulhelfer/in
Ingeborg Kobras (ab Februar 1944), Gabriele Grasser (ab Februar 1945)
Schulleiter (ab 1946)
Franz Lampeitl
Schülerzahl (1946)
über 200
Neubau Schulhaus
1957/58
Textauszug
Eine Lehrerin für 146 Schulkinder
Die Situation an der Scheuringer Schule bei Kriegsende
Erinnerungen von Lehrerin Maria Ruile
Maria Ruile, die von 1943 bis 1955 in Scheuring unterrichtete, schrieb im Dezember 1994 einen Brief an den Scheuringer Heimatforscher Josef Neumair. Darin berichtete sie aus ihrem Wohnort Gmund am Tegernsee über ihre Zeit als Lehrerin in Scheuring gegen Ende des Zweiten Weltkriegs.
Diese Erinnerungen sind besonders wertvoll, weil während der nationalsozialistischen Diktatur in Scheuring keine offiziellen Schulprotokolle geführt wurden.
Nach diesem einleitenden Schreiben beginnt sie ihren eigentlichen Rückblick mit der Überschrift:
----------------------------------
POLNISCH
Nauczycielka dla 146 uczniów
Sytuacja w szkole w Scheuring pod koniec wojny
Wspomnienia nauczycielki Marii Ruile
Maria Ruile, która w latach 1943–1955 uczyła w Scheuring, napisała w grudniu 1994 roku list do scheuringowskiego badacza lokalnej historii, Josefa Neumaiera. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🎧 3 Audiobeiträge · 🖼 2 Bilder in der Galerie
Datensatz-ID:BHA-E-13981✓ Kopiert!
Kategorien:📍 ScheuringSchule und Schulzeit
Diesen Beitrag finden Sie mit Bildern, Audio und weiteren Inhalten in der BayernHistoryApp im Themenbereich „BayernHistory“ unter „Erzähl doch mal“. Kostenloser Download in den App Stores.
Nutzungshinweis
Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.
Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Lehrerin Maria Ruile. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-E-13981-de.html (Zugriff am 01.09.2026)