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BayernHistory

Zwangsarbeiter im NS-Staat

Behandlung und Lebensumstände
Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag behandelt die Behandlung und Lebensumstände von Zwangsarbeitern im NS-Staat während des Zweiten Weltkriegs. Man erfährt, dass Millionen Zwangsarbeiter aus Osteuropa deportiert wurden und ihre Behandlung maßgeblich von ethnischer Herkunft abhing: Arbeiter aus Dänemark und den Niederlanden wurden ähnlich wie deutsche Arbeiter behandelt, während polnische Arbeiter und sogenannte Ostarbeiter aus Russland, Weißrussland und der Ukraine mit Kennzeichen wie „P" oder „Ost" diskriminiert wurden und schärferen Bestimmungen unterlagen. Die Darstellung behandelt die Unterbringung in anfangs privaten Unterkünften und später in Baracken und Sammellagern mit unhaltbaren hygienischen Verhältnissen, die mangelhafte Verpflegung besonders für Ostarbeiter, fehlende Kleidungsbezugsscheine (ab 1942 teilweise bereitgestellt), stark differenzierte Löhne, bei denen Ostarbeiter in wertlosem Lagergeld bezahlt wurden, sowie drakonische Strafen bei Unzufriedenheit bis hin zu Exekutionen. Man erfährt zudem, dass die NS-Regierung ab einem bestimmten Punkt die Lebensumstände durch Kostzuschläge und erarbeitbare Privilegien wie Straßenbahnnutzung zu verbessern versuchte, um die Leistungsfähigkeit zu steigern.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Zeitraum
Zweiter Weltkrieg
Herkunft der Deportierten
Osteuropa
Kennzeichnung von Ostarbeitern
„P" oder „Ost" auf Kleidung
Herkunftsregionen Ostarbeiter
Russland, Weißrussland, Ukraine, teilweise Polen
Anfängliche Unterkünfte
Gasthöfe, Vereinsheime, Privatunterkünfte
Spätere Unterkünfte
Baracken und Sammellager
Beginn spezieller Kleidungsherstellung
Ab 1942
Lohnform für Ostarbeiter
Lagergeld
Mögliche Strafen
Lohnkürzung, Körperzüchtigung, Arbeitslager, Konzentrationslager, Exekutionen

Textauszug

Während des Zweiten Weltkriegs deportierten die Nationalsozialisten insbesondere aus Osteuropa Millionen Zwangsarbeiter. Der Umgang mit den Zwangsarbeitern war sehr unterschiedlich. Ihre Behandlung hing maßgeblich von ethnischer Herkunft und politischer Gesinnung ab. Arbeiter aus ‚germanischen Staaten‘ wie Dänemark oder den Niederlanden wurden kaum schlechter als deutsche Arbeiter behandelt. ‚Fremdvölkische‘ Arbeiter waren hingegen schärferen Bestimmungen unterworfen. Am schlechtesten behandelt wurden die als besonders minderwertig angesehenen Arbeiter aus Polen und die sogenannten Ostarbeiter. Unter diesem Begriff wurden Arbeiter aus Russland, Weißrussland, der Ukraine und teilweise auch Polen zusammengefasst. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
Datensatz-ID: BHA-E-13715
Kategorien: Kriegsgefangenenlager
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Nutzungshinweis

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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Zwangsarbeiter im NS-Staat. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-E-13715-de.html (Zugriff am 01.09.2026)