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BayernHistory

Die Kriegsauswirkungen im Südlichen Schwaben

Beispiel Immenstadt im Allgäu
Symbolbild

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt die Kriegsauswirkungen im Zweiten Weltkrieg am Beispiel Immenstadts im Allgäu. Man erfährt, dass das Allgäu zunächst eine sichere Region war, in die 1943 Kinder aus Franken und dem Ruhrgebiet im Rahmen der Kinderlandverschickung evakuiert wurden, dass aber ab Oktober 1944 verstärkt alliierte Luftangriffe stattfanden. Der schwerste Angriff erfolgte am 22. Februar 1945, als die US-Luftflotte Immenstadt mit 14 Bomben bombardierte, wobei der Bahnhof als Hauptziel schwer beschädigt wurde, etwa 500 Meter Gleis zerstört wurden und sechs Menschen starben. Die Darstellung behandelt die sofortigen Reparaturarbeiten durch Zwangsarbeiter sowie die strategische Bedeutung des Bahnhofs als Knotenpunkt der Ludwig-Süd-Nord-Bahn zwischen Hof und Lindau. Weitere Angriffe folgten, darunter am 24. April 1945 mit fünf Toten, bis französische Truppen am 30. April 1945 in Immenstadt einmarschierten und die Stadt kapitulierte.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Region
Allgäu, Immenstadt
Zeitraum der Luftangriffe
Oktober 1944 bis April 1945
Anzahl Luftangriffe
neun
Schwerster Angriff
22. Februar 1945
Bomben beim schwersten Angriff
14
Zerstörte Gleisstrecke
etwa 500 Meter
Tote am 22. Februar 1945
sechs
Verletzte am 22. Februar 1945
zwölf
Bahnlinie
Ludwig-Süd-Nord-Bahn (Hof–Lindau)
Kriegsende Immenstadt
30. April 1945
Besetzung durch
französische Truppen

Textauszug

Beispiel Immenstadt im AllgäuIm Zweiten Weltkrieg war das Allgäu eine relativ sichere Region. Wegen der ländlichen Struktur war es als Ziel von Bombenangriffen der Alliierten kaum von Interesse, hinzu kam, dass die Reichweite alliierter Bomber erst im letzten Kriegsjahr auf den Süden Bayerns ausgedehnt wurde. So war das Allgäu eher ein Rückzugsort.1943 kamen sogar Kinder aus Franken und dem Ruhrgebiet mit der Bahn in Immenstadt an. Dies war Teil der sogenannten Kinderlandverschickung, bei der Kinder aus Gebieten mit vielen Bombardierungen in sicherere Regionen gebracht wurden, um sich erholen zu können und ihren Schulbesuch fortzusetzen.Gegen Ende des Krieges flogen die Alliierten immer mehr Luftangriffe und griffen ländlichere Gegenden häufiger an. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
Datensatz-ID: BHA-E-13710
Kategorien: Bahnhöfe
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Nutzungshinweis

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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Die Kriegsauswirkungen im Südlichen Schwaben. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-E-13710-de.html (Zugriff am 01.09.2026)