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BayernHistory

Hans Oster

9. August 1887 – 9. April 1945
Teil des Projekts: Gedenken 1945
Hans Oster, Quelle: Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt die Biographie von Hans Oster (1887-1945), einem Generalstabsoffizier, der nach dem Ersten Weltkrieg in die Reichswehr übernommen wurde und ab Oktober 1933 in der Abwehr des Reichskriegsministeriums tätig war. Man erfährt, dass Oster ab 1935 im Rang eines Oberstleutnants diente, 1939 zum Oberst befördert wurde und 1941 Generalmajor sowie Chef des Stabes im Amt Ausland/Abwehr des Oberkommandos der Wehrmacht wurde. Die Darstellung behandelt seine zentrale Rolle in Widerstandsplänen gegen die NS-Diktatur, darunter seinen Versuch 1938, einen Umsturz durch einen Anschlag auf Hitler zu erreichen, sowie 1940 die Information des niederländischen Militärattachés über den geplanten deutschen Überfall. Man erfährt weiterhin von seiner Unterstützung des Plans „Unternehmen Sieben" 1942, das dreizehn bedrohten Berlinerinnen und Berlinern die Ausreise in die Schweiz ermöglichte, worauf 1943 sein Ausscheiden aus der Abwehr folgte. Der Beitrag dokumentiert, dass Oster nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 festgenommen und am 9. April 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg auf Befehl Hitlers ermordet wurde.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Geburtstag
9. August 1887
Todestag
9. April 1945
Todesort
Konzentrationslager Flossenbürg
Ehepartner
Gertrud Knoop
Militärische Laufbahn
Generalstabsoffizier, Oberstleutnant (ab 1935), Oberst (1939), Generalmajor (1941)
Position ab 1941
Chef des Stabes im Amt Ausland/Abwehr des Oberkommandos der Wehrmacht
Widerstandsaktivität
Leiter der Zentralabteilung der Abwehr, Zentrum der Widerstandsgruppe
Aktion „Unternehmen Sieben"
Herbst 1942, Unterstützung der Ausreise von dreizehn bedrohten Berlinerinnen und Berlinern in die Schweiz

Textauszug

09. August 1887 – 09. April 1945 Hans Oster nimmt als Generalstabsoffizier am Ersten Weltkrieg teil und wird anschließend in die Reichswehr übernommen, die er 1932 aus persönlichen Gründen verlassen muss. Er ist verheiratet mit Gertrud Knoop, mit der er eine Tochter und zwei Söhne hat. Ab Oktober 1933 dient er zunächst als Zivilangestellter und ab 1935 im Rang eines Oberstleutnants in der Abteilung Abwehr im Reichskriegsministerium (später: Amt Ausland/Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht). Er wird Leiter der Zentralabteilung der Abwehr und 1939 zum Oberst befördert. Bereits 1938 will Hans Oster den Umsturz durch einen Anschlag auf Hitler erreichen. Er übernimmt bei allen Staatstreichplänen zentrale Aufgaben und steht im Mittelpunkt der Widerstandsgruppe in der Abwehr. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
Datensatz-ID: BHA-E-13628
Kategorien: NationalsozialismusPersonen
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Nutzungshinweis

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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Hans Oster. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-E-13628-de.html (Zugriff am 01.09.2026)