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BayernHistory
Die Ammer – Zufluss des Ammersees
Energiequelle seit dem Mittelalter
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Geschichte der Ammer, eines Nebenflusses des Ammersees in Bayern, und dokumentiert die umfangreichen menschlichen Eingriffe seit dem Mittelalter. Man erfährt, dass im 19. und 20. Jahrhundert Flussbegradigungen und Hochwasserschutzmaßnahmen durchgeführt wurden, besonders um Weilheim und Peißenberg, die Auenlandschaften entwässerten und Feuchtbiotope zerstörten. Die Darstellung behandelt die Nutzung der Ammer als Energiequelle von mittelalterlichen Mühlen bis zum Wasserkraftwerk bei Peiting im 20. Jahrhundert sowie deren ökologische Auswirkungen durch Wehre und Dämme. Der Beitrag beschreibt zudem die intensive landwirtschaftliche Nutzung mit Entwässerungsgräben und Drainagen sowie die Abwasserbelastung, die besonders in den 1960er Jahren um Weilheim und Peiting erheblich war, bevor Kläranlagen ab den 1970er Jahren die Wasserqualität verbesserten. Abschließend werden Renaturierungsprojekte wie die Maßnahmen an der Ammerleite bei Weilheim dargestellt, die seit den letzten Jahrzehnten die ökologische Vielfalt und Lebensräume für Biber und Vogelarten wiederherstellen sollen.
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Kurzfakten
Gewässer
Ammer, Nebenfluss des Ammersees
Region
Bayern, Weilheim, Peißenberg, Peiting
Flussbegradigungen
19. und 20. Jahrhundert
Wasserkraftwerk
Peiting
Abwasserbelastung
besonders 1960er Jahre
Kläranlagen eingeführt
1970er Jahre
Renaturierungsprojekt
Ammerleite bei Weilheim
Mittelalter-Nutzung
Mühlen durch Wasserkraft
Textauszug
Die Ammer, ein Nebenfluss des Ammersees in Bayern, wurde über die Jahrhunderte durch verschiedene menschliche Eingriffe erheblich verändert. Diese Eingriffe hatten weitreichende Folgen für das Ökosystem des Flusses, das Landschaftsbild und die Nutzungsmöglichkeiten für den Menschen.
Im 19. und 20. Jahrhundert wurden umfangreiche Flussbegradigungen und Hochwasserschutzmaßnahmen an der Ammer durchgeführt, um die angrenzenden Siedlungen und landwirtschaftlichen Flächen vor Überschwemmungen zu schützen. Die natürlichen Mäander des Flusses wurden begradigt, was den Wasserfluss beschleunigte und das Flussbett in eine starre Form brachte. Besonders in den Bereichen um Weilheim und Peißenberg trugen diese Maßnahmen dazu bei, Auenlandschaften zu entwässern und sie für die landwirtschaftliche Nutzung nutzbar zu machen. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
Datensatz-ID:BHA-E-13538✓ Kopiert!
Kategorien:GewässerKulturlandschaft Ammersee
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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Die Ammer – Zufluss des Ammersees. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-E-13538-de.html (Zugriff am 01.09.2026)