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BayernHistory

32 Das Gefängnis als Schreibwerkstatt

Kapitel
Teil der Ausstellung: Das Labyrinth – 100 Jahre Hitlers Festungshaft
KI-unterstütztes Werk © Wolfgang Hauck

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt, wie Hitler seine Haft in Landsberg 1924 nutzte, um „Mein Kampf" zu schreiben und die verbotene NSDAP neu zu organisieren. Man erfährt, dass die Haftbedingungen außergewöhnlich günstig waren: Hitler empfing insgesamt 330 Besucherinnen und Besucher, darunter führende Nationalsozialisten wie Ernst Röhm, Erich Ludendorff, Wilhelm Frick, Julius Streicher und Max Amann, während er seinen 35. Geburtstag 1924 mit 21 Gratulanten feierte. Die Darstellung behandelt auch die politischen Aktivitäten im Gefängnis, etwa die Neukonzeption der NSDAP nach Wahlerfolgen des Völkischen Blocks von über 17 Prozent bei der Landtagswahl im April 1924, sowie den Transport von Kassibern an der Zensur vorbei. Ein zeitgenössischer Bericht von Otto Strasser beschreibt die Zustände als kasino-ähnlich und erwähnt Emil Maurice als Hitlers Chauffeur und Gesprächspartner.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Haftort
Landsberg
Geburtsjahr Hitlers (im Gefängnis)
1924
Alter Hitlers beim Geburtstag
35 Jahre
Gratulanten zum Geburtstag
21 Personen
Gesamtzahl Besucher in Haft
330 Personen
Wahlergebnis Völkischer Block
über 17 Prozent (April 1924)
Besucher (Beispiele)
Ernst Röhm, Erich Ludendorff, Wilhelm Frick, Julius Streicher, Max Amann
Berichterstatter
Otto Strasser
Hauptwerk in Haft
Mein Kampf

Textauszug

Hitler nutzte seine Haft in Landsberg, um sein Buch „Mein Kampf“ zu schreiben und seine Partei neu zu organisieren. Er empfing viele Besucher, darunter führende Nationalsozialisten. Die Haftbedingungen waren so gut, dass Hitler sogar Gewicht zulegte. Nach seiner Entlassung setzte er seine politischen Aktivitäten fort. Das Gefängnis als Schreibwerkstatt Zu den guten Haftbedingungen gehörte, dass Hitler seinen 35. Geburtstag 1924 nicht allein begehen musste. Nicht weniger als 21 Gratulanten sprachen vor, um ihm Geburtstagsglückwünsche auszusprechen. Blumen und Geschenke füllten die Zelle, die Post stellte Briefe, Telegramme und Liebesgaben zu. Insgesamt empfing er in der Haft 330 Besucherinnen und Besucher, die teils bis zu vier Stunden verweilten. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🎧 3 Audiobeiträge · 🔗 1 Weiterführender Link
Datensatz-ID: BHA-E-13524
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Nutzungshinweis

Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.

Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): 32 Das Gefängnis als Schreibwerkstatt. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-E-13524-de.html (Zugriff am 01.09.2026)