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BayernHistory
30 Die Prozessführung
Kapitel
Teil der Ausstellung: Das Labyrinth – 100 Jahre Hitlers Festungshaft
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die Prozessführung gegen Hitler und acht weitere Angeklagte vor dem Volksgericht München vom 26. Februar bis 1. April 1924. Man erfährt, dass der Vorsitzende Richter Georg Neithardt Hitler wohlgesonnen war und ihm viel Raum für Propagandareden gewährte, während 368 Zeugen vernommen wurden. Die Darstellung behandelt die Anklagten – darunter Erich Ludendorff, Ernst Röhm und Wilhelm Frick – sowie die Staatsanwälte Ludwig Stenglein und Hans Ehard. Der Beitrag dokumentiert zeitgenössische Reaktionen: der bayerische Ministerpräsident von Knilling war verärgert über die Prozessführung, der Bayerische Kurier kritisierte, dass die Verhandlung einer „völkischen Agitationsversammlung" glich, und der Jurist Otto Gritschneder sah darin eine Rechtsbeugung.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Zeitraum
26. Februar bis 1. April 1924
Gericht
Volksgericht München
Verhandlungstage
25
Vorsitzender Richter
Georg Neithardt (1871-1941)
Staatsanwälte
Ludwig Stenglein (1869-1936) und Hans Ehard (1887-1980)
Verhandlungsort
Räume der ehemaligen Kriegsschule, Blutenburgstraße, München
Zeugen
368
Weitere Angeklagte
Erich Ludendorff, Heinz Pernet, Ernst Pöhner, Wilhelm Frick, Ernst Röhm, Hermann Kriebel, Friedrich Weber, Wilhelm Brückner, Robert Wagner
Textauszug
Der Prozess gegen Hitler begann am 26. Februar 1924. Der Richter Georg Neithardt war Hitler gegenüber wohlwollend und ließ ihm viel Raum für Propaganda. Der Prozess wurde zu einem Prestigegewinn für Hitler, der seine Ideologie darlegen konnte. Trotz klarer Beweise wurde Hitler milde behandelt.
Die Prozessführung
Die Hauptverhandlung fand vom 26. Februar bis zum 1. April 1924 vor dem Volksgericht München statt. Bis zur Urteilsverkündung vergingen 25 Verhandlungstage. Angeklagt waren neben Hitler:
Erich Ludendorff (1865-1937)
Heinz Pernet (1896-1973)
Ernst Pöhner (1870-1925)
Wilhelm Frick (1877-1946)
Ernst Röhm (1887-1934)
Hermann Kriebel (1876-1941)
Friedrich Weber (1892-1955)
Wilhelm Brückner (1884-1954)
Robert Wagner (1895-1946)
Schon die Suche nach einem Verhandlungs-raum war wegen den Sicherheitsvorkehrungen schwierig. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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