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BayernHistory

25 Eskalation statt Deeskalation

Kapitel
Teil der Ausstellung: Das Labyrinth – 100 Jahre Hitlers Festungshaft
KI-unterstütztes Werk © Wolfgang Hauck

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt die politische Eskalation in Bayern 1923 und die Voraussetzungen für Hitlers Putschversuch. Man erfährt, dass die bayerische Regierung am 26. September 1923 den Ausnahmezustand verhängte, Gustav von Kahr zum Generalstaatskommissar mit diktatorischen Vollmachten ernannt wurde und Unterstützung bei Hans von Seißer (Landespolizei-Chef) und Otto von Lossow (Landeskommandant der Reichswehr) suchte. Der Beitrag behandelt Hitlers Kalkül, die Situation im Herbst 1923 für einen Putschversuch zu nutzen, sowie die allgemeine Krise durch Hyperinflation, Dauerkonflikt zwischen Bayern und Reich, geplante kommunistische Aufstände und den Hamburger Aufstand vom 23./25. Oktober 1923. Dargestellt werden auch der erste Reichsparteitag der NSDAP mit Massenversammlungen auf dem Marsfeld und im Löwenbräu sowie Augenzeugenberichte von Karl Alexander von Müller und Carl Zuckmayer über Hitlers Redeweise und ihre Wirkung auf die Massen.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Datum Ausnahmezustand
26. September 1923
Generalstaatskommissar
Gustav von Kahr
Landespolizei-Chef
Hans von Seißer
Landeskommandant Reichswehr
Otto von Lossow
Bund Oberland Führer
Dr. Friedrich Weber
Freikorpskämpfer
Max Erwin von Scheubner-Richter
Jurist im Putsch-Umfeld
Theodor von der Pfordten
Hamburger Aufstand
23./25. Oktober 1923
Ort Reichsparteitag-Versammlung
Löwenbräu, Marsfeld München
SA-Aufmarsch Marsfeld
28. Januar 1923, 6000 Mann

Textauszug

1923 verschärfte sich die politische Lage in Bayern. Die bayerische Regierung widersetzte sich dem Reich und verhängte den Ausnahmezustand. Gustav von Kahr erhielt diktatorische Vollmachten und suchte Unterstützung bei rechtsradikalen Gruppen. Hitler nutzte die Situation für seinen Putschversuch, der die Spannungen weiter eskalieren ließ. Eskalation statt Deeskalation Am 26. September 1923 gab die Reichsregierung den passiven Widerstand gegen die Ruhrbesetzung, den sogenannten „Ruhrkampf“, auf, um gegenüber Frankreich einzulenken. Die bayerische Regierung dagegen verhängte den Ausnahmezustand über Bayern. Der ehemalige Minister-präsident von Kahr wurde zum General-staatskommissar ernannt und erhielt damit diktatorische Vollmachten. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🎧 5 Audiobeiträge · 🖼 1 Bild in der Galerie
Datensatz-ID: BHA-E-13515
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Nutzungshinweis

Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.

Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): 25 Eskalation statt Deeskalation. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-E-13515-de.html (Zugriff am 01.09.2026)